| 28.08.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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![]() ![]() IQ Weight Control soll Prozessschwankungen ausgleichen, bevor Ausschuss entsteht. Das Assistenzsystem steht für elektrische und hydraulische Spritzgießmaschinen zur Verfügung - (Bild: Engel). Die Modularität des Inject 4.0-Ansatzes mache es den Kunststoffverarbeitern besonders einfach, die Chancen, die Industrie 4.0 eröffnet, auszuschöpfen. Schon kleinere isolierte Lösungen stiften hohen Nutzen. Von der Optimierung einzelner Maschinen bis zur durchgängigen Vernetzung eines weltweiten Fertigungsverbunds begleite Engel die Kunden auf dem Weg zur Smart Factory. Durch Vernetzung von Produktionssystemen, die systematische Nutzung von Maschinen-, Prozess- und Produktionsdaten und den Einsatz von Assistenzsystemen sollen sich die Fertigungsprozesse selbstständig optimieren, um die Produktivität und Qualität der Fertigung zu steigen und flexibel auf die sich immer schneller verändernden Anforderungen reagieren zu können. Smart Machine Um die Wirkungsweise dieser Lösungen zu demonstrieren, will Engel während der Messe auf seinem Stand Inject 4.0-Logos spritzgießen. In der Steuerung der Maschine können schwankende Prozessbedingungen simuliert werden, um das automatische Nachregeln durch die Assistenzsysteme auf dem Display der Maschine zu verfolgen. Während IQ Weight Control das eingespritzte Schmelzevolumen über den gesamten Spritzgießprozess konstant hält, berechnet IQ Clamp Control die Werkzeugatmung, um die optimale Schließkraft zu ermitteln und automatisch anzupassen. Außer in Spritzgießmaschinen mit elektrischen Spritzeinheiten können jetzt auch hydraulische Maschinen ausgerüstet werden. Um zu beurteilen, welche Optimierung möglich ist, berechnet IQ Weight Monitor das mit Hilfe von IQ Weight Control erzielbare Verbesserungspotenzial. Letztere Software gehört ab der Fakuma 2017 zum Standardumfang aller Engel Neumaschinen. Die Software vergleicht in jedem Zyklus den Druckverlauf beim Einspritzen mit einer zuvor definierten Referenzkurve und erfasst gleichzeitig die Viskositätsänderung sowie das Einspritzvolumen. Damit liefere sie besonders aussagekräftige Kennzahlen für die kontinuierliche Prozessüberwachung. Neu zur Fakuma ist auch eine Version von IQ Clamp Control für die hydraulischen Großmaschinen des Typs Duo. „Bei großflächigen Bauteilen biete das System ein besonders großes Optimierungspotenzial, um Ausschuss zu vermeiden und Verschleiß am Werkzeug zu verringern. Smarter Service ![]() Das Kundenportal E-Connect bietet in der neuen Version noch übersichtlichere Struktur und weitere Funktionen - (Bild: Engel). ![]() Um den Zustand der Plastifizierschnecke zu beurteilen, muss sie nicht ausgebaut werden. E Connect Monitor „blickt“ von außen in das Innere des Massezylinders - (Bild: Engel). Teure Leistungsspitzen zuverlässig kappen Energy heißt das jüngste der Authentig Module, Engels MES-System, das live auf der Fakuma demonstriert werden soll. Es mache nicht nur die Energieverbräuche der einzelnen Abnehmer im Spritzgießbetrieb transparent, sondern kappt zuverlässig Leistungsspitzen im Strombedarf. Möglich ist dies, indem für jeden einzelnen Verbraucher situationsbezogene Verbrauchslimits definiert und die vorgegebenen Strommengen dann dynamisch den Verbrauchern zugeteilt werden. Dieses Hallenmanagement könne dazu beitragen, die Energiekosten für den Maschinenpark deutlich zu reduzieren. Das Modul unterstütze die Verarbeiter bei der Zertifizierung ihres Energiemanagementsystems nach ISO 50001. Weitere Informationen: www.engelglobal.com Fakuma 2017, Friedrichshafen, 17.-21.10.2017, Halle A5, Stand 5204 |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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