| 18.08.2017, 10:52 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() Die von FACC entwickelte „aktive Thermografie“ ist schneller und günstiger als die herkömmliche Methode zur Kontrolle von Flugzeugbauteilen. In der Luftfahrtindustrie sind die Sicherheitsstandards besonders hoch. Daher müssen Flugzeugbauteile - wie sie FACC in innovativer Faserverbundtechnologie fertigt - einer gründlichen Qualitätskontrolle unterzogen werden. Bis jetzt wurden die Teile Stück für Stück relativ zeitaufwändig per Ultraschall untersucht. ![]() FACC CEO Robert Machtlinger (4.v.l.) mit Lane Ballard, Boeing Vice President Research & Technology (6.v.l.), Dr. Klaus Pseiner, Geschäftsführer der FFG (8.v.l.) und Teammitglieder von Boeing und FACC anlässlich der Übergabe des Zulassungszertifikats zur Thermografieprüfung Das Prüfsystem sei für carbonfaserverstärkten Kunststoff (CFK) und andere Composites optimal. Denn die Methode arbeite nicht nur genauer, sondern auch schneller und reduziere damit die Prüfzeiten im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren um bis zu 50%. Zusätzlich sei die Anlage wesentlich günstiger in der Anschaffung, mobil und somit an den verschiedenen Fertigungsstandorten von FACC einsetzbar. Die mehrjährige Forschungsarbeit in der Technologieentwicklung wurde durch die Förderprogramme der FFG maßgeblich unterstützt und deren Industrialisierung erfolgreich umgesetzt. Robert Machtlinger, Vorstandsvorsitzender der FACC AG, hebt die hohe Bedeutung des erzielten Forschungsergebnisses hervor: „Durch die Boeing-Zulassung der FACC Innovation steht uns nunmehr eine weltweit einzigartige Technologie zur Prüfung von Flugzeugbauteilen in der Serienfertigung zur Verfügung. Darauf sind wir als oberösterreichisches Technologieunternehmen ausgesprochen stolz.“ FACC ist den Angaben zufolge das erste und einzige Unternehmen am Markt, das von Boeing für den routinemäßigen Einsatz der „aktiven Thermografie“ in der Serienfertigung von Luftfahrtbauteilen qualifiziert worden ist. „Damit unterstreicht FACC erneut ihre Innovationskraft und Technologieführerschaft“, so Robert Machtlinger. „Diese fortschrittliche Prüfmethode ist für uns ein wichtiger Baustein in der Qualitätssicherung: Sie weist eine hohe Effizienz bei Inspektions- und Wartungsarbeiten auf, steigert die Zuverlässigkeit und garantiert damit, dass die hohen Sicherheitsstandards der Luftfahrt eingehalten werden.“ Das Prüfen von Bauteilen auf Mängel- und Fehlerfreiheit ist speziell in der Luftfahrt ein Garant für Sicherheit im Flugverkehr. FACC legt daher großen Wert auf die Ausbildung des Prüfpersonals. Um die hohen prüftechnischen Anforderungen in der „aktiven Thermografie“ sicherzustellen, hat FACC parallel zur Entwicklung der Prüfmethode auch ein Ausbildungsprogramm zur „aktiven Thermografie“ entworfen. Die normgerechten Ausbildungsinhalte wurden von der Zertifizierungsstelle ÖGfzP (Österreichische Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung) bestätigt. Sie werden von den anerkannten ÖGfZP-Ausbildungsstellen bei FACC vor Ort in einem mehrtägigen Kurs vermittelt. Weitere Informationen: www.facc.com |
FACC AG, Ried, Österreich
» insgesamt 22 News über "FACC" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Meist gelesen, 10 Tage
Meist gelesen, 30 Tage
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Treofan: Folienhersteller findet Investor - Umfassende Neuausrichtung eingeleitet
Coperion + Herbold Meckesheim: Stefan Lachenmayer ist neuer Managing Director Recycling
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|