| 01.09.2017, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Asahi Kasei hat den Bau eines neuen Compounding-Werks in China beschlossen. Laut Pressemitteilung soll das Werk am Standort Changshu bei Suzhou in der ostchinesischen Provinz Jiangsu entstehen. Die von der Konzerntochter Asahi Kasei (China) gegründete Gesellschaft Asahi Kasei Plastics (Changshu) plant dort Anlagen mit einer Jahreskapazität von 28.000 Tonnen, die Anfang 2020 in Betrieb genommen werden sollen. Vorgesehen ist an dem neuen Standort vor allem die Produktion der vom Konzern entwickelten Compounds Thermylene PP und Leona PA66. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Das neue Werk in Changshu entsteht der Aussendung zufolge im Rahmen einer weltweiten Expansionsstrategie, mit der Asahi Kasei vor allem auf die weiter steigende Nachfrage nach Compounds in der Automobilindustrie reagiert. Bislang verfügt der Konzern bereits über Compounding-Kapazitäten an verschiedenen Standorten in Japan, China, Thailand, Singapur, den USA, Mexiko und Deutschland. Die in Tokio ansässige Asahi Kasei produziert mit insgesamt mehr als 33.700 Beschäftigten neben Compounds eine breite Palette an Grundchemikalien, synthetischen Kautschuken und Kunstfasern sowie Pharmazeutika, Baustoffe und andere Erzeugnisse. Der börsennotierte Konzern berichtet für das am 31. März beendete Geschäftsjahr 2016/17 einen Rückgang des Umsatzes um 3% auf 1.883 Mrd. JPY (14,4 Mrd. Euro). Dabei sank der operative Gewinn um 3,6% auf 159 Mrd. JPY (1,2 Mrd. Euro), während der Nettogewinn um 25,3% auf 115 Mrd. JPY (880 Mio. Euro) zulegte. Weitere Informationen: www.asahi-kasei.co.jp |
Asahi Kasei Corporation, Tokio, Japan
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