| 08.09.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der indonesische Petrochemiekonzern Chandra Asri Petrochemical (CAP) hat die japanische Toyo Engineering Group mit der Errichtung eines neuen Polyethylen-Komplexes an seinem Standort Cilegon auf der Insel Java beauftragt. In einer Pressemitteilung informierte CAP über die Unterzeichnung eines EPC-Vertrags (Engineering, Procurement, Construction) mit Toyo für das Projekt. Vorgesehen sind neue Kapazitäten für jährlich insgesamt rund 400.000 Tonnen lineares Polyethylen niederer Dichte (LLDPE), metallocenkatalysiertes LLDPE und Polyethylen hoher Dichte (HDPE). Technologielieferant für das Projekt ist die US-amerikanische Univation Technologies. Laut Angaben von Toyo werden das japanische Mutterunternehmen Toyo Engineering Corporation und die südkoreanische Konzerntochter Toyo Engineering Korea für das Detail-Engineering der neuen Anlagen und die Beschaffung von Ausrüstungen im Ausland verantwortlich zeichnen. Die indonesische Toyo-Tochter Inti Karya Persada Tehnik (IKPT) übernimmt die Beschaffung im Inland und die Bauarbeiten in Cilegon. Toyo Engineering Korea hatte bereits das Front End Engineering Design (FEED) für den neuen PE-Komplex erstellt. Toyo kündigt in der aktuellen Aussendung die Fertigstellung der Anlagen im Laufe des Jahres 2019 an. CAP plant die vollständige Inbetriebnahme des neuen PE-Komplexes dann 2020. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen liegen keine Angaben vor. Bislang verfügt CAP in Cilegon über Anlagen für die Produktion von insgesamt 336.000 Jahrestonnen Polyethylen. Die von der indonesischen Holding Barito Pacific kontrollierte Chandra Asri Petrochemical gilt als das größte Petrochemieunternehmen Indonesiens und produziert vor allem Olefine und Polyolefine. Für die ersten drei Monate des Geschäftsjahrs 2017 berichtet der Konzern einen operativen Gewinn von 176,3 Mio. USD und Nettogewinn von 107,8 Mio. USD aus Umsätzen in Höhe von 632,7 Mio. USD. Weitere Informationen: |
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