| 27.09.2017, 14:13 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Push-Pull, Twist-Top, Snip-Tip oder Toggle-Swing? Die Auswahl an Deckeln und Kappen ist heute kaum noch überschaubar, und ständig werden für Getränke, Kosmetika und andere Waren neue Versionen entwickelt. Bereits zum zweiten Mal hat Ceresana den europäischen Markt für Kunststoffverschlüsse untersucht. Am meisten werden zwar immer noch einfache Standard-Schraubverschlüsse verkauft, in einzelnen Anwendungsgebieten gewinnen aber Verschlüsse mit erhöhter Funktionalität an Bedeutung. Die Analysten von Ceresana erwarten, dass der Verbrauch von Kunststoffverschlüssen in Europa bis zum Jahr 2024 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 2,0 Prozent pro Jahr steigen wird. Standbeutel mit Verschluss Kunststoffverschlüsse erobern zunehmend den Markt der flexiblen Verpackungen. Standbodenbeutel sind leicht, handlich, sparen Rohstoffe und können sehr vielseitig gestaltet und bedruckt werden. Anfangs fehlten ihnen noch praktische Ausgussvorrichtungen; sie konnten nicht wieder verschlossen werden. Inzwischen gibt es für Flüssigkeiten, viskose Stoffe, Cremes und andere Anwendungen eine Vielzahl geeigneter Spout-Standbodenbeutel mit integriertem und verschließbarem Ausguss. Allein schon aufgrund der geringeren Größe dieser Verschlüsse müssen die Hersteller dabei andere Anforderungen erfüllen als bei klassischen Flaschendeckeln. Leicht und praktisch Die Anbieter von Kunststoffverschlüssen profitieren auch in hohem Maße von der steigenden Verbreitung von starren Verpackungsbehältern aus Kunststoff, insbesondere vom Siegeszug der PET-Einwegflasche. Bedeutende Wachstumsfaktoren sind dabei die steigende Nachfrage nach abgepacktem Wasser sowie der vermehrte Verbrauch von kleineren Packungen. Zunehmend werden komplexere Verschlüsse eingesetzt, etwa Dispenser-Systeme oder manipulationssichere Deckel. In der Lebensmittel- sowie in der Kosmetik- und Pharmaindustrie gewinnen starre Behälter und Tuben aus Kunststoff stark an Bedeutung. Oft geht dieser Zuwachs auf Kosten von Glas oder Metall: Meist werden Kunststoffbehälter mit Verschlüssen aus Kunststoff kombiniert. Für Bier, flüssige Nahrungsmittel wie Saucen oder Aufstriche, vor allem aber für verzehrfertige Speisen, die unterwegs konsumiert werden können, werden zunehmend starre Kunststoffbehälter eingesetzt. Smarte Blickfänger Der Trend zu „intelligenten“ Verpackungen erfasst auch Deckel und Kappen. Beispielsweise bietet das Unternehmen Water.IO für Wasserflaschen Verschlüsse an, die mit Licht- oder Vibrationssignalen den Konsumenten dabei helfen sollen, eine gesunde, regelmäßige Wasserzufuhr einzuhalten. Immer wichtiger wird auch die optische Präsentation im Verkaufsregal, da der Konkurrenzkampf immer härter wird. Eine einfache Möglichkeit, sich gezielt von anderen Mitstreitern abzusetzen, bietet ein Kunststoffverschluss mit Marmor-Optik, der von RPC Zeller Plastik produziert wird. Zunehmend werden Verschlüsse kreiert, die als Alleinstellungsmerkmal dienen und für die Konsumenten - oft auch unterbewusst - kaufentscheidend sein können. Die Studie in Kürze Kapitel 1: Darstellung und Analyse des Verschluss-Markts - einschließlich Prognosen bis 2024. Verbrauch, Produktion sowie Import und Export werden angegeben. Kapitel 2 untersucht für 21 europäische Länder detailliert den Verbrauch von Kunststoffverschlüssen. Betrachtet werden dabei neun Anwendungsgebiete: Limonaden, Wasser, Säfte und sonstige alkoholfreie Getränke, Bier, Wein und Spirituosen, Lebensmittel, Kosmetik, Pharma und sonstige Anwendungen, wie z.B. Haushaltschemikalien. Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile bedeutender Produzenten von Kunststoffverschlüssen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 79 Herstellern geliefert, wie z.B. Alpla-Werke Alwin Lehner GmbH & Co. KG, Berry Global Group, Inc., Coveris Holdings S.A., Dart Container Corporation, Greif, Inc., Groupe Guillin, Reynolds Group Holdings Limited und Tetra Laval Group. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: |
Ceresana Research, Konstanz
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