| 27.02.2018, 09:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
|
Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2017 ist BASF gut ins Jahr 2018 gestartet. „Wir sind im vergangenen Jahr deutlich gewachsen und konnten unsere Ertragskraft weiter ausbauen. Außerdem haben wir wichtige Weichen für die personelle und strategische Weiterentwicklung unseres Unternehmens gestellt“, sagte Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE bei der Vorlage des Geschäftsberichts für das Jahr 2017 in Ludwigshafen. Im vierten Quartal 2017 erzielte die BASF-Gruppe einen Umsatz von 16,1 Milliarden Euro, das entspricht einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Preise stiegen um neun Prozent. Den Absatz erhöhte BASF um vier Prozent, dazu trugen alle Segmente außer Oil & Gas bei. Negative Währungseinflüsse sind dagegen deutlich gestiegen und wirkten sich mit minus fünf Prozent auf den Umsatz aus. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen lag im vierten Quartal mit 1,9 Milliarden Euro um 58 Prozent über dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Dabei glichen die deutlich höheren Ergebnisse in den Segmenten Chemicals, Agricultural Solutions, Oil & Gas sowie bei Sonstige die niedrigeren Erträge bei Functional Materials & Solutions und Performance Products aus. Weltweit zog die Konjunktur 2017 in vielen Ländern an. „Diesen Aufschwung haben wir genutzt und unseren Umsatz und unser Ergebnis im Gesamtjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr markant gesteigert“, sagte Bock. Dank guter Nachfrage verkaufte BASF demnach in allen Unternehmensbereichen höhere Mengen und steigerte ihre Profitabilität erheblich. Hierzu haben auch höhere Preise beigetragen, vor allem im Segment Chemicals. In Summe steigerte BASF den Umsatz um zwölf Prozent auf 64,5 Milliarden Euro. Dazu trug auch das Ende 2016 erworbene Geschäft von Chemetall mit seinen maßgeschneiderten Angeboten zur Behandlung von Metalloberflächen bei. Beim Ergebnis legte BASF noch kräftiger zu, um rund ein Drittel. Das Unternehmen erzielte ein EBIT vor Sondereinflüssen von 8,3 Milliarden Euro. Hierzu trug das Segment Chemicals wesentlich bei. Die höheren Margen und Mengen im Geschäft mit Basischemikalien und Zwischenprodukten überkompensierten rückläufige Margen in einigen der BASF-Spezialitätengeschäfte deutlich. Das Ergebnis im Chemiegeschäft – es umfasst die Segmente Chemicals, Performance Products und Functional Materials & Solutions – konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht werden. So lag hier das EBIT vor Sondereinflüssen bei 7,3 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von Solvay will BASF in diesem Jahr das globale Polyamidgeschäft übernehmen (siehe auch plasticker-News vom 19.09.2017). Damit will BASF das Angebot an technischen Kunststoffen für die Transport-, Bau- und Konsumgüterindustrie erweitern und den Rohstoffzugang stärken. Darüber hinaus verspricht sich das Unternehmen einen besseren Zugang zu wichtigen Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
» insgesamt 813 News über "BASF" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Schütz: Mehrheitsbeteiligung an Repack erweitert Rekonditionierungsnetzwerk in Italien
KraussMaffei: Autonome Qualitätsregelung und kompakte Automation für die Spritzgießproduktion
Wintec: Zweiplattenmaschine fertigt 360 Kleiderbügel pro Stunde
Polyblend: Vier Millionen Euro für Ausbau der Produktion von Kunststoffcompounds mit Rezyklatanteil
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Meist gelesen, 10 Tage
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Polyblend: Vier Millionen Euro für Ausbau der Produktion von Kunststoffcompounds mit Rezyklatanteil
Antolin: Stillhalteabkommen mit Anleihegläubigern
KraussMaffei: Autonome Qualitätsregelung und kompakte Automation für die Spritzgießproduktion
RCS-Gruppe: 75 Mio. Euro-Invest in neuen Recyclingstandort in Werne - Recycling von HDPE, PS und PET
Schütz: Mehrheitsbeteiligung an Repack erweitert Rekonditionierungsnetzwerk in Italien
Wintec: Zweiplattenmaschine fertigt 360 Kleiderbügel pro Stunde
Meist gelesen, 30 Tage
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Plastics Europe Deutschland: VerpackDG bringt neue Nachweispflichten für Unternehmen
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|