| 01.09.2026, 12:17 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Polyblend investiert vier Millionen Euro in die Modernisierung einer bestehenden Produktionslinie am Standort Bad Sobernheim. Mit dem Projekt erweitert der Compoundeur seine Kapazitäten für Kunststoffcompounds mit mechanisch recycelten Rohstoffen. Die endgültige Investitionsentscheidung ist nach Unternehmensangaben gefallen. Die modernisierte Anlage soll Ende 2027 den Betrieb aufnehmen und über eine Produktionskapazität von bis zu 15.000 Tonnen Recyclingcompounds pro Jahr verfügen. Genutzt wird bestehende industrielle Infrastruktur am Standort. Mit dem Ausbau reagiert Polyblend insbesondere auf den erwarteten steigenden Bedarf an Rezyklatcompounds für die Automobilindustrie. Hintergrund sind die auf europäischer Ebene geplanten Vorgaben für Altfahrzeuge, die unter anderem verbindliche Mindestanteile an recycelten Kunststoffen in Neufahrzeugen vorsehen sollen. Die endgültige Ausgestaltung der entsprechenden EU-Regelungen steht allerdings noch aus. Polyblend gehört vollständig zur TotalEnergies-Gruppe. Total hatte Ende 2014 zunächst 68 Prozent an dem Bad Sobernheimer Compoundeur übernommen und im Oktober 2020 auch die verbleibenden 32 Prozent erworben. Damit wurde Polyblend zur hundertprozentigen Tochtergesellschaft. Das Unternehmen produziert in Bad Sobernheim Kunststoffcompounds und ist unter anderem als Lohncompoundeur tätig. Die Investition ist Teil der Strategie von TotalEnergies, den Einsatz recycelter Rohstoffe im Polymergeschäft auszubauen. Weitere Informationen: www.polyblend.de, polymers.totalenergies.com |
Polyblend GmbH, Bad Sobernheim
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