| 07.03.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der französische PVC-Produzent Kem One plant eine umfassende Modernisierung und Erweiterung seiner Standorte. Laut Medienberichten sind dafür in den kommenden vier Jahren Investitionen in Höhe von insgesamt bis zu 300 Mio. Euro vorgesehen. An den südfranzösischen Standorten Lavéra und Fos-sur-Mer sollen dabei bis zum Jahr 2022 die Anlagen für die Chloralkali-Elektrolyse modernisiert werden. Auch im PVC-Werk im nordspanischen Hernani und an weiteren Standorten sind Modernisierungsprojekte vorgesehen. Im Mittelmeerhafen Fos-sur-Mer plant Kem One zudem die Errichtung neuer Kapazitäten für die Lagerung von 15.000 Tonnen Ethylen. Das neue Terminal soll den Meldungen zufolge bereits 2020 in Betrieb genommen werden. Die in Lyon ansässige Kem One ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte PVC-Hersteller in Europa. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 1.300 Mitarbeiter an acht Produktionsstandorten in Frankreich und Spanien, die zusammen über Kapazitäten für 660.000 Tonnen Chlor, 730.000 Tonnen Natronlauge und 870.000 Tonnen PVC im Jahr verfügen. Laut Medienberichten schloss Kem One das Geschäftsjahr 2017 mit einem Nettogewinn von 50 Mio. Euro aus Umsätzen in Höhe von etwa 900 Mio. Euro ab. Kontrolliert wird das Unternehmen von dem französischen Industriellen Alain de Krassny. Weitere Informationen: www.kemone.com |
KEM ONE, Lyon, Frankreich
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