| 03.05.2018, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der russische Kunststoffverarbeiter Polyplastic hat in der vergangenen Woche sämtliche Lieferungen an den Automobilzulieferer AvtoKomponent eingestellt. Zur Begründung führt Polyplastic überfällige Außenstände in Höhe von mehr als 130 Mio. RUB (1,7 Mio. EUR) an. Laut Polyplastic hat AvtoKomponent bereits seit vergangenem Herbst Zahlungsschwierigkeiten. Eine Ende 2017 auf dem Verhandlungsweg erzielte Vereinbarung zur Begleichung der Verbindlichkeiten sei durch AvtoKomponent nicht erfüllt worden, obwohl Polyplastic das gesamte für das erste Quartal 2018 vereinbarte Volumen geliefert habe. Die Außenstände hätten nun das vertretbare Limit überschritten. Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit sei man aber bereit, die Lieferungen wiederaufzunehmen, sobald der Kunde die Initiative zur Begleichung der Verbindlichkeiten ergreife. AvtoKomponent produziert Kunststoffkomponenten wie Spiegel, Kraftstofftanks, Innenraumverkleidungen und Stoßfänger. Sie ist nach eigenen Angaben eines der führenden Kunststoffverarbeitungsunternehmen Russlands und stellt mit 2.000 Mitarbeitern an Standorten in Moskau, Nizhnij Novgorod und Tolyatti ein Sortiment von 2.700 unterschiedlichen Artikeln her. Zu den Kunden gehören Autobauer wie GM-AvtoVAZ, Ford, GM Uzbekistan, Nissan, Renault, Škoda, Volkswagen, AvtoVAZ, GAZ, PAZ und UAZ. Weitere Informationen: www.polyplastic-compounds.ru, www.autocomponent.info Quelle: nov-ost.info |
Polyplastic, Russland
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