| 21.08.2018, 11:07 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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"Die zuverlässige Versorgung mit Rohstoffen bleibt für die Hersteller von Masterbatches ein Anlass zur Sorge. Da es derzeit in China Produktionsstopps für Vorprodukte gibt, werden aktuell bestimmte Farbstoffe knapp", teilt der Masterbatch Verband im Verband der Mineralfarbenindustrie mit. Hochlichtechte Farbstoffe basieren häufig auf Anthrachinon oder ähnlichen Vorstufen. Die Produktion dieser Zwischenprodukte für die Farbstoffsynthese wurde in den letzten Jahren aus Europa nach Asien verlagert. Der Masterbatch Verband sieht die Ursache für den derzeitigen Lieferengpass darin, dass es seit Mai dieses Jahres aufgrund gestiegener Umweltauflagen zu Produktionsstopps in verschiedenen chinesischen Chemieparks kommt. Nach Informationen der Farbstoffhersteller sollen davon etwa 300 Firmen betroffen sein, wobei die Behörden nicht unterscheiden, ob ein Unternehmen in Verstöße verwickelt ist oder nicht. Die Masterbatch-Branche sieht sich deswegen einer verschärften Versorgungslage bei brillanten Gelb-, Orange-, Rot- und Grünfarbstoffen gegenüber. Betroffen sind davon insbesondere Masterbatches, die in die Einfärbung von Kunstfasern, Verpackungen und technischen Kunststoffen gehen. Die Mitgliedsunternehmen des Masterbatch Verbandes seien jedoch bestrebt, ihre Kunden bestmöglich bei der Bewältigung dieser Verknappung zu unterstützen. Mangels europäischer Produktionskapazitäten erwarten die Mitglieder des Masterbatch Verbandes keine kurzfristige Normalisierung der Verfügbarkeit der obengenannten Farbstoffe. Als bedenklich bewerten sie die Abhängigkeit ihrer Zulieferindustrie von global verlagerten Versorgungsketten. Sie habe keinen eigenen Handlungsspielraum bei unvorhergesehenen Ereignissen. Weitere Informationen: www.vdmi.de |
Masterbatch Verband im Verband der Mineralfarbenindustrie e.V., Frankfurt
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