| 04.10.2018, 12:59 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie aus einer Presseinformation des Unternehmens hervorgeht, hat das Amtsgericht Bonn am 1. Oktober 2018 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wierz Plastics GmbH eröffnet. Zum Insolvenzverwalter hat das Gericht demnach den bisherigen vorläufigen Sachwalter Dirk Obermüller der Kanzlei dhpg, Bonn, bestellt. Der Geschäftsbetrieb soll den weiteren Angaben zufolge auch im eröffneten Verfahren ohne Einschränkungen weiterlaufen. "Die Produktion und Auslieferung von Waren kann unverändert fortgesetzt werden, dank der großen Unterstützung durch die Belegschaft, aber ganz wesentlich auch seitens der Kunden und Lieferanten", sagt Obermüller. Ziel sei es weiterhin, das Unternehmen und seine Arbeitsplätze dauerhaft zu erhalten. "Wir haben bei unserer Suche nach Investoren mögliche Interessenten angesprochen. Es hat bereits mehrere Gespräche gegeben", berichtet Obermüller weiter. "In den kommenden Wochen werden wir die Gespräche mit den möglichen Investoren weiter vorantreiben und vertiefen." Erst im Juli hatte Wierz Plastics angekündigt, ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung anzustreben und das Unternehmen zu restrukturieren (siehe plasticker-News vom 23.07.2018). Über die Wierz Plastics GmbH Die Wierz Plastics GmbH ist ein mittelständischer Betrieb, der Kunststoffspritzgussartikel in diverse Branchen wie Automobiltechnik, Maschinenbau und Sanitär liefert. Das Unternehmen produziert auf 21 Maschinen Kunststoffartikel sowie im eigenen Werkzeugbau die entsprechenden Spritzgussformen. Das Unternehmen mit Sitz in Königswinter beschäftigt rund 16 Mitarbeiter und erwirtschaftet rund zwei Millionen Euro Umsatz. |
Wierz Plastics GmbH, Königswinter
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