| 28.03.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das koreanische Industrieanlagenbauunternehmen Hyundai Engineering hat den vorläufigen Zuschlag für die schlüsselfertige Errichtung des Projekts Polimery Police erhalten. Wie der Chemiekonzern Grupa Azoty mitteilt, haben sich neben Hyundai auch Konsortien unter der Führung von Technip und Tecnimont um das Projekt beworben. Man wolle nun zunächst mit Hyundai Engineering weitere Verhandlungen über die Details des Projekts führen, vor allem über die Finanzierung und die Versicherungsstruktur. Auf der Basis der erhaltenen Angebote beziffert Grupa Azoty das Honorar für den Basis-Generalunternehmervertrag auf max. eine Milliarde Euro und die Gesamtinvestitionen für den Bau der Anlage (einschließlich vorbereitender Arbeiten, Lizenz- und Katalysatorenerwerb) auf 1,18 Milliarde Euro. Werden die Finanzierungskosten und die für Projektfinanzierungen erforderliche Reserve hinzugerechnet, ergibt sich eine Summe von max. 1,52 Milliarde Euro. Das Projekt Polimery Police sieht am Standort Police bei Szczecin den Bau einer Propylenanlage mit einer Jahreskapazität von je 400.000 Tonnen Propylen und Polypropylen vor. Die Lizenz zur Erzeugung von Propylen durch Propan-Dehydrierung wird von UOP erworben, die Lizenz zur Herstellung von Polypropylen im Oleflex-Verfahren von Grace Technologies. Der aktuelle Zeitplan sieht die Unterzeichnung mit dem Generalauftragnehmer im zweiten Quartal dieses Jahres, den Beginn des Testbetriebs für das zweite Quartal 2022 und die kommerzielle Inbetriebnahme für das vierte Quartal 2022 vor. Weitere Informationen: grupaazoty.com Quelle: nov-ost.info |
Grupa Azoty, Police bei Szczecin, Polen
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