| 14.06.2019, 15:33 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Mondi intensiviert seine Anstrengungen zur Entwicklung flexibler Verpackungen mit recycelten Kunststoffen aus Haushaltsabfällen - (Bilder: Mondi). Project Proof ist ein Beitrag von Mondi zur New Plastics Economy, einer Initiative der EMF. Das Projekt ist auf die Gestaltung von Produkten im Einklang mit kreislaufwirtschaftlichen Prinzipien ausgerichtet und habe gezeigt, dass es möglich sei, unter Einsatz von Recyclat aus verschmutzten, verbrauchten Altmaterialien neue flexible Verpackungen herzustellen. Mondi will den Prototypen jetzt zu einem marktfähigen Produkt für seine Kunden im Bereich der kurzlebigen Konsumgüter (FMCG) weiterentwickeln. Damit will Mondi als Unterzeichner der New Plastics Economy seine Entschlossenheit bekräftigen, bis 2025 sicherzustellen, dass alle seiner flexiblen Kunststoffverpackungen dort, wo es die Vorschriften für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt zulassen, mindestens 25 Prozent recyceltes Altmaterial aus Verpackungsabfällen enthalten. Mondi habe Project Proof vorangetrieben, um die Machbarkeit der Fertigung zweier neuer flexibler Kunststoffverpackungsprodukte zu untersuchen: eines recycelbaren Kunststoffs für flexible Verpackungen mit Altmaterialanteilen aus Haushaltsabfällen, und eines Form-, Füll- und Siegel- (FFS) Beutels für Lebensmittelanwendungen. Ziel sei, die Substitution von Mehrschichtlaminaten, wie sie im Bereich der Lebensmittelverpackung häufig vorkommen, und auf diese Weise die Recycelbarkeit zu verbessern. Die erste Phase von Project Proof sei nun mit der erfolgreichen Fertigung des Prototyps eines flexiblen Standbeutels für Non-Food-Artikel wie Wasch- oder Geschirrspülmittel abgeschlossen. "Wir wollten sehen, was unter den ungünstigsten Voraussetzungen möglich ist, und waren dennoch in der Lage, einen absolut gebrauchsfähigen Prototypen hervorzubringen“, erläutert Graeme Smith, Sustainability Manager bei Mondi Consumer Packaging. Die zweite Phase von Project Proof ist auf langlebige Standbodenbeutel für Lebensmittel ausgerichtet. Dabei wurden mit den beteiligten FMCG-Herstellern im Hinblick auf die Standards für Lebensmittelanwendungen hohe technische Vorgaben vereinbart. Die in gängigen Kunststoffverpackungen für Lebensmittel häufig eingesetzte Aluminiumbarriere kann zwar die Lagerfähigkeit verlängern, verursacht jedoch beim Recycling Probleme. Project Proof soll den FMCG-Herstellern die Gelegenheit bieten, bestimmte Spezifikationen zu überdenken und anzupassen, um den Einsatz nachhaltigerer Materialien zu ermöglichen. Inzwischen seien bereits mehrere Monomaterial-Strukturen getestet worden, die keine problematischen Schichten wie Aluminium enthalten und das Recyceln innerhalb bestehender Abfallströme gestatten sollen. Als vorläufiges Ergebnis wurde festgehalten, dass weitere Entwicklungsarbeit erforderlich sei, da die bestehenden Lösungen noch nicht alle grundlegenden Mindestspezifikationen der Markeneigner in diesem Bereich erfüllen. Vereinbarungen über künftige gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte seien im Gespräch. Weitere Informationen: www.mondigroup.com |
Mondi AG, Wien, Österreich
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