| 24.09.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das südkoreanisch-französische Joint Venture Hanwha Total Petrochemical hat seine Kapazitäten zur Ethylen-Gewinnung am Raffineriestandort Daesan aufgestockt. Laut Pressemitteilung des französischen JV-Partners Total wurden dieser Tage neue Anlagen in Betrieb genommen, mit denen die Gesamtkapazitäten in Daesan um 30 Prozent auf rund 1,4 Mio. Tonnen Ethylen im Jahr steigen. Die Kosten des im April 2017 gestarteten Erweiterungsprojekts beliefen sich demnach auf rund 540 Mio. USD. Der Ausbau der Ethylen-Produktion ist das erste von insgesamt drei Erweiterungsprojekten von Hanwha Total in Daesan. So soll noch bis Ende dieses Jahres die Erweiterung der Produktionskapazitäten für Polyethylen (PE) um 50 Prozent auf insgesamt rund 1,1 Mio. Jahrestonnen abgeschlossen werden, in die das JV mehr als 300 Mio. USD investiert. Zudem ist bis 2021 auch der Ausbau der Kapazitäten für die Produktion von Polypropylen (PP) um knapp 60 Prozent auf jährlich rund 1,1 Mio. Tonnen vorgesehen. Dazu werden etwa 500 Mio. USD investiert. Mit den Projekten reagiert das Gemeinschaftsunternehmen der aktuellen Aussendung zufolge vor allem auf die weiter steigende Nachfrage nach hochwertigen Kunststoffen am asiatischen Markt. Zudem sollen die Vorteile einer kostengünstigen Rohstoffversorgung aus den Schiefergaslagerstätten in den USA genutzt werden. An Hanwha Total Petrochemical sind der französische Ölkonzern Total und die südkoreanische Hanwha Group mit jeweils 50 Prozent beteiligt. Das JV verfügt in dem Raffinerie- und Petrochemiekomplex Daesan an der koreanischen Westküste über zahlreiche Anlagen für die Produktion von Kraftstoffen und Monomeren sowie für deren Weiterverarbeitung zu Kunststoffen wie Polyethylen (HDPE, LDPE, LLDPE), Polypropylen (PP) und EVA. Im vergangenen Jahr setzte Hanwha Total Petrochemical etwa 11.200 Mrd. KRW (8,5 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.hanwha-total.com, totalenergies.com, www.hanwha.com |
Hanwha Total Petrochemical, Seoul, Südkorea
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