| 25.11.2019, 10:56 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der rumänische Wertstoff-Recycler Calex S.R.L. installierte im Juli 2019 in Satu Nou de Jos eine neue Starlinger-Recyclinganlage für Post-Consumer-Folien. Die neue Recyclinganlage des Typs recoStar dynamic 105 C-VAC ist bereits die siebente Anlage vom österreichischen Maschinenbauer Starlinger recycling technology. Neben den vier Anlagen am Standort Rumänien betreibt auch das Mutterunternehmen Candi Plastic Recycling drei Anlagen am Firmensitz in Sollenau in Österreich. Bei Calex, einem familiengeführten Betrieb aus der rumänischen Gemeinde Groși, werden monatlich ca. 600 bis 700 Tonnen Kunststoffabfälle recycelt. Während bei Calex Post-Consumer-Abfälle wie Folien oder Rohre aus PE und PP recycelt werden, verarbeitet Candi vorwiegend industrielle Abfälle aus der Kunststofferzeugung wie Ausschussware und Produktionsabfälle. Mit einer neuen Waschanlage, die im Dezember in Betrieb gehen soll, setzt Candi darüber hinaus einen Schwerpunkt auf das Recycling von Big Bags. Calex betreibt zwei Starlinger recoStar dynamic 105 C-VAC: Die eine verarbeitet Big Bags, die andere bunte, transparente und hochbedruckte LDPE-Verpackungsfolien. Sowohl die hohe Bedruckung als auch die Restfeuchte nach dem Waschprozess auf den vorgeschalteten Waschanlagen können während der Extrusion zur vermehrten Bildung von Gasen führen. Mit dem Setup aus „Smart“-Feeder, kontinuierlichem Schmelzefilter und C-VAC Entgasungsmodul sind die beiden Anlagen den weiteren Angaben des Maschinenbauers zufolge für diese Anforderung optimal gerüstet: Der „Smart“-Feeder hat demnach durch die Verdichtung und Homogenisierung des Materials mittels Friktion einen Trocknungseffekt, und nach dem Austrag der Restverschmutzungen durch den Schmelzefilter wird die Schmelzeoberfläche im C-VAC Modul um 300 Prozent vergrößert, was die effiziente Abscheidung von Gasen ermögliche. Rund 25 Mitarbeiter bei Calex sortieren und recyceln die Abfälle, die von Sammlern angeliefert werden. Unter den Endkunden für das Regranulat – hierbei handelt es sich um Kunststoffverarbeiter wie Spritzgießer und Blasformer – befinden sich zahlreiche Fixabnehmer. „Unsere Stammkunden müssen sich auf die Qualität des Regranulats verlassen können“, so Geschäftsführer Gheorghe Campan. „Da sich die erste Starlinger ‚dynamic‘ im PostConsumer-Bereich ausgezeichnet bewährt hat, haben wir im Juli die zweite Anlage dieses Typs installiert. Die Anlagen sind mit unterschiedlichen Filtersystemen ausgestattet; das gibt uns Flexibilität bei der Verarbeitung von Materialien mit Verunreinigungen wie beispielsweise Aluminium, Sand und Papier.“ Weitere Informationen: |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
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