| 18.03.2020, 15:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Coronavirus hat Deutschland erreicht und breitet sich zunehmend aus. Um möglichst viele Leben zu schützen, ist die größte Priorität, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen. Nur so kann eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden. Viele Unternehmen gehen bei der notwendigen Reduzierung persönlicher Kontakte bereits mit gutem Beispiel voran, indem sie etwa ihre Mitarbeitenden von Zuhause aus arbeiten lassen. Die getroffenen Maßnahmen tragen dazu bei, Menschenleben zu retten. Die drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben schwerwiegende Folgen für Unternehmen und Wirtschaft. Das betrifft auch die meisten Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Selbst bislang gesunde, profitable Unternehmen geraten unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten. Ohne schnelle Hilfe würde vielen die Insolvenz drohen. Um durch die Corona-Krise bedingte Insolvenzen so gering wie möglich zu halten, hat der Bund ein umfassendes Hilfs- und Unterstützungspaket zur Verfügung gestellt. Ziel der Maßnahmen ist es, betroffene Unternehmen möglichst schnell mit passgenauen Unterstützungsleistungen zu versorgen, um unverschuldete Zahlungsengpässe zu vermeiden, Insolvenzen abzuwenden und einen krisenbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit so gering wie möglich zu halten. Die von Bundesregierung und Bundestag bereitgestellten Hilfs- und Unterstützungsangebote sind vielfältig. Der Zugang zu ihnen unterscheidet sich nach wirtschaftlicher Situation, Größe und Alter eines Unternehmens. Unternehmen können den aktuellen Stand zu den Hilfsangeboten für die Wirtschaft auf der Internetpräsenz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie abrufen (www.bmwi.de). Auch der Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie (GKV) hält eine Zusammenfassung der wichtigsten Hilfsangebote für Unternehmen, weiterführende Links sowie ergänzende Informationen auf seiner Internetpräsenz unter www.gkv.de bereit, die in den kommenden Tagen weiter ergänzt werden soll. Die Verbände der Kunststoff verarbeitenden Industrie unterstützen und begrüßen das erste Maßnahmenpaket der Bundesregierung. Weitere Maßnahmen von Bund und Ländern werden zur Zeit vorbereitet und sollen in den nächsten Wochen beschlossen werden. Der GKV und seine Trägerverbände werden die Mitgliedsunternehmen darüber informiert halten. Auch die Verbände nehmen die getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sehr ernst. Viele Mitarbeitende der Verbände arbeiten, den allgemeinen Empfehlungen entsprechend, aktuell von zuhause aus und unterstützen die Unternehmen unseres Industriezweigs in dieser anspruchsvollen Situation. |
Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V. (GKV), Berlin
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