| 01.04.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Projektgesellschaft Grupa Azoty Polyolefins hat kürzlich Verpflichtungserklärungen (commitment letters) mit den Finanzierungspartnern beim Bau des geplanten Propylen- und Polypropylenkomplexes in Police bei Szczecin unterzeichnet. Wie die Muttergesellschaft Grupa Azoty bekannt gab, beteiligen sich elf Geldinstitute an der Finanzierung. Dabei handelt es sich um die Banken PKO BP, Bank Pekao, Bank Gospodarstwa Krajowego, Alior Bank, Bank Ochrony Środiwiska, Santander Bank Polska, BNP Paribas Bank Polska, EBRD, mBank und Commercial Bank of China sowie um die Versicherung PZU. Die Partner werden rund 60 Prozent des Budgets bzw. 1,075 Mrd. USD als vorrangiges Darlehen gewähren, wobei jedoch nur bis zu einer Summe von 105 Mio. USD Rückgriff auf andere Konzernunternehmen genommen werden kann. Die übrigen 40 Prozent bzw. 720 Mio. USD werden aus Nachrangkapital (Eigenkapital und nachrangigen Darlehen) finanziert. Das Gesamtbudget eines der bislang größten projektfinanzierten Investitionsvorhaben in Polen liegt somit bei 1,795 Mrd. USD (1,6 Mrd. Euro). Das Projekt Polimery Police sieht den Bau einer Anlage zur Herstellung von Propylen durch Propandehydrierung (PDH) mit dem Oleflex-Verfahren von Honeywell UOP vor. Das produzierte Propylen soll vor Ort mit der Unipol-Technologie von W.R. Grace zu Polypropylen weiterverarbeitet werden. Generalauftragnehmer für die Errichtung der Anlagen ist die südkoreanische Hyundai Engineering, die Anfang Januar die Baufreigabe erhalten hat. Geplant ist eine Jahreskapazität von jeweils 400.000 Jahrestonnen. Weitere Informationen: grupaazoty.com Quelle: nov-ost.info |
Grupa Azoty Zakłady Chemiczne Police, Police bei Szczecin, Polen
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