| 22.04.2020, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die norwegische Elkem hat die Übernahme des Unternehmens Polysil abgeschlossen, das zu den führenden Herstellern von Silikonelastomeren in China gehört. Darüber informierte Elkem kürzlich in einer Pressemitteilung. Die Übernahme sämtlicher Anteile des chinesischen Unternehmens war Ende letzten Jahres vereinbart worden, das finanzielle Volumen der Transaktion beläuft sich einschließlich möglicher Boni und Earn-Out-Zahlungen auf insgesamt 941 Mio. CNY (122 Mio. Euro). Die in Zhongshan in der südchinesischen Provinz Guangdong ansässige Polysil verfügt über zwei Produktionswerke und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, in denen insgesamt mehr als 350 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Unternehmen entwickelt und produziert wärmegehärtete (HCR) und flüssige Silikonkautschuke (LSR), Spezialelastomere und Haftklebstoffe (PSA). Im Geschäftsjahr 2019 setzte Polysil laut Elkem 624 Mio. CNY (81 Mio. Euro) und erzielte einen Nettogewinn in Höhe von 95 Mio. CNY (12 Mio. Euro). Der aktuellen Aussendung zufolge hat die Produktion bei Polysil nach einer Zwangspause aufgrund der Corona-Krise inzwischen bereits wieder das normale Niveau erreicht. Bislang erzielt Polysil rund 90 Prozent ihrer Umsätze im südlichen China. Elkem sieht durch die eigene Präsenz in anderen Teilen Chinas und an internationalen Märkten eine gute Grundlage für weiteres Wachstum bei der neuen chinesischen Tochter. Eine wichtige Rolle sollen dabei auch die erheblichen Kapazitäten von Polysil im Bereich Forschung und Entwicklung spielen. Die in Oslo ansässige Elkem gilt als einer der weltweit führenden Hersteller von Hochleistungsmaterialien auf der Basis von Silicium und Silikonen. Das börsennotierte Unternehmen beschäftigt insgesamt knapp 6.400 Mitarbeiter an 29 Standorten in 28 Ländern. Im Geschäftsjahr 2019 setzte das Unternehmen 22,7 Mrd. NOK (1,988 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.elkem.com, www.polysil-silicone.com |
Elkem, Oslo, Norwegen
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