| 29.06.2020, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die japanische Hitachi Chemical firmiert ab dem 1. Oktober dieses Jahres unter dem neuen Namen Showa Denko Materials. Laut Pressemitteilung folgt die Umbenennung auf die Übernahme des Unternehmens durch den japanischen Chemiekonzern Showa Denko K.K. (SDK), die Ende April abgeschlossen wurde. Die bislang zum Hitachi-Konglomerat gehörende Hitachi Chemical produziert und verarbeitet kunststoffbasierte Hochleistungswerkstoffe und Folien für Anwendungen in der Elektronik- und Optikindustrie, im Fahrzeugbau, in der Photovoltaik-Branche und in weiteren Industriezweigen. Der aktuellen Aussendung zufolge strebt das Unternehmen nun als Showa Denko Materials im Rahmen der SDK-Gruppe eine weltweit führende Position als Hersteller von Hochleistungsmaterialien an. SDK hat im Ergebnis eines Bieterverfahrens insgesamt 87,61 Prozent der Anteile der bisherigen Hitachi Chemical übernommen. Das finanzielle Volumen der Transaktion belief sich laut Angaben von SDK auf 844,6 Mrd. JPY (7,011 Mrd. Euro). Mittlerweile erfolgte das Delisting des neuen Tochterunternehmens von der Börse in Tokio. Die in Tokio ansässige Hitachi Chemical berichtet für das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2019/20 einen operativen Gewinn von 23,1 Mrd. JPY (192 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 16,4 Mrd. JPY (136 Mio. Euro) aus konsolidierten Umsätzen in Höhe von 631,4 Mrd. JPY (5,241 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.sdk.co.jp |
Hitachi Chemical, Tokio, Japan
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