| 13.07.2020, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Auch der Roboterhersteller Sepro kündigte kürzlich an, dass die Gruppe plane, ihre Aktivitäten auf der diesjährigen Fakuma erheblich einzuschränken, falls die Messe wie geplant vom 13. bis 17. Oktober 2020 stattfinden sollte. Sepro habe demnach kürzlich entschieden, vor Ort keine Robotersysteme oder Automatisierungslösungen auszustellen oder gar in Aktion zu präsentieren. Folglich wolle man auch die Teilnahme von Mitarbeitern an der Messe entsprechend reduzieren. "Selbst wenn Sepro aktuell auf einem normalem Niveau arbeitet, schafft die weltweite Covid-19-Pandemie weiterhin eine globale Atmosphäre der Unsicherheit. Nach unserer Einschätzung besteht das Potenzial für die Gefährdung der Gesundheit unserer Mitarbeiter und Kunden weiterhin. Durch den globalen Kontext können für Sepros' Kunden auch die Möglichkeiten zum Reisen und für persönliche Interaktionen eingeschränkt werden", erläutert Xavier Lucas, Chief Sales Officer der Sepro-Gruppe. "Wir haben bereits beobachtet, dass mehrere große Aussteller angekündigt haben, dass sie ihre Teilnahme an der Fakuma einschränken werden, und wir erwarten daher, dass die Teilnahme, insbesondere aus dem Ausland, erheblich geringer sein wird.“ "Unser Motto lautet in diesen Tagen 'Sicherheit geht vor'", so Lucas weiter. "Da die Kontaktsperren in Frankreich gelockert wurden, haben wir die Produktion vollständig wiederaufgenommen, aber haben dabei gleichzeitig strenge Hygienemaßnahmen eingeführt, zu denen auch verpflichtend das Tragen von Masken gehört." Internetbasierte Kommunikationsformate Als Alternative erwägt das Unternehmen den weiteren Angaben zufolge, Spritzgießern neue, online-basierte Informationsmöglichkeiten zu bieten, wie Videokonferenzen, Webinare und andere kommunikative Aktivitäten unter Einhaltug der Abstandsregeln. In den letzen Monaten habe Sepro diese bereits erfolgreich eingesetzt, um über die neuen Entwicklungen in seinem umfangreichen Portfolio an 3-, 5- und 6-achsigen Robotern und kompletten Automatisierungssystemen zu informieren. Weitere Angaben über Online-Meetings und die anderen Kommunikationskanäle für Kunden wie Interessenten mit dem Vertrieb und den anwendungstechnischen Experten von Sepro sollen in Kürze auf der Website des Unternehmens veröffentlicht werden. Nach den großen Spritzgießmaschinen- und Roboter-Herstellern Wittmann Battenfeld, KraussMaffei, Sumitomo (SHI) Demag und Engel sowie Motan, bedeutender Anbieter von Peripherietechnik im Bereich Materialtrockung und -handling, (siehe die plasticker-News dazu zwischen Ende Juni und Anfang Juli) hat mit der Sepro-Gruppe nun ein weiterer wichtiger Automatisierer angekündigt, nicht in gewohnter Weise aktiv an der Fakuma 2020 teilzunehmen. Über Sepro Die Sepro Group sieht sich als führender Entwickler und Hersteller von Mehrachs-Portalrobotern für Spritzgießmaschinen weltweit. Das Unternehmen führte seinen ersten CNC-gesteuerten Roboter bereits im Jahre 1981 ein. Heute zählt sich Sepro zu den international größten unabhängigen Lieferanten von Portalrobotern. Die weltweite Kundschaft des Unternehmens wird von eigenen Tochterfirmen in Deutschland, Österreich, Spanien, Benelux, Großbritannien, den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien und China betreut. Direkte Vertriebs- und Servicestationen sowie freie Handels- und Dienstleistungsvertretungen dehnen das Sepro-Netzwerk auf mehr als 50 weitere Länder aus. Aktuell sind nach Angaben des Unternehmens über 30.000 Spritzgießmaschinen weltweit mit Handlingsystemen von Sepro ausgerüstet. Mit einem Produktportfolio von 3-, 5- und 6-Achs-Servorobotern, speziell zugeschnittenen Anwendungslösungen und kompletten Automatisierungssystemen, die unter der von Sepro speziell für Spritzguss-Anwendungen entwickelten Visual Steuerungs-Plattform laufen, bietet das Unternehmen eine breite Roboterpalette für die Kunststoffindustrie. Diese Steuerung ist dabei eine Schlüsselkomponente für ein Konzept, das Sepro als „Open Integration“ bezeichnet. Es handelt sich um einen kollaborativen und individuell anpassbaren Ansatz für die Geräteanbindung und Interoperabilität aller Roboter. Weitere Informationen: www.sepro-group.com |
Sepro Robotique, La Roche-sur-Yon, Frankreich
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