| 12.08.2020, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das von Mitsui Chemicals kontrollierte Joint Venture Japan Composite Co. übernimmt von der zur japanischen DIC-Gruppe gehörenden DIC Kako die Sparte für Sheet Molding Compounds (SMC). In einer Pressemitteilung informierte Mitsui Chemicals kürzlich über den Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung, ohne auf das finanzielle Volumen und weitere Einzelheiten der Transaktion einzugehen. Unter dem Dach von Japan Composite sollen die bisherigen Aktiva von DIC Kako ab dem 1. Dezember dieses Jahres als JC Kako Co. firmieren. Japan Composite übernimmt von DIC Kako vor allem das Werk zur Produktion und Verarbeitung von SMC-Werkstoffen in Narita bei Tokio, das den bestehenden SMC-Produktionsstandort des JV in Shimizu ergänzen wird. Insgesamt erhöht Japan Composite dadurch ihre Kapazitäten für SMC um 70 Prozent auf bis zu 33.000 Tonnen im Jahr. Mit der Übernahme reagiert das Unternehmen der Aussendung zufolge auf die weiter steigende Nachfrage nach SMC-Werkstoffen, die vor allem in der Automobilindustrie, in der Haushaltsgeräteindustrie und bei der Herstellung von Elektronikkomponenten Verwendung finden. Die in Tokio ansässige Japan Composite wird zu 65 Prozent von Mitsui Chemicals kontrolliert, die übrigen 35 Prozent hält der japanische Chemiekonzern Nippon Shokubai. Das Unternehmen produziert neben SMC auch weitere Verbundwerkstoffe auf der Basis von Polyester- oder Vinylesterharzen, darunter vor allem Bulk Molding Compounds (BMC) und Thick Molding Compounds (TMC). Weitere Informationen: www.j-comp.co.jp, www.mitsuichemicals.com, www.shokubai.co.jp, www.dic-global.com |
Japan Composite, Tokio, Japan
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