| 17.11.2020, 06:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die US-amerikanische Univation Technologies wird Technologielieferant für die Polyethylen-Anlagen des neuen Gaschemiekomplexes Amurskij GKhK im fernöstlichen Gebiet Amur. Darüber informierten kürzlich Univation und der russische Chemiekonzern Sibur, der den Komplex am Standort Svobodnyj bei Blagoveshchensk entwickelt. Vorgesehen sind dort drei Anlagen für die Produktion von insgesamt 1,8 Mio. Tonnen Polyethylen im Jahr. Dabei handelt es sich um zwei Linien für die Produktion von Polyethylen hoher Dichte (HDPE) und linearem Polyethylen niederer Dichte (LLDPE) sowie eine weitere Linie für die Produktion von bimodalen und unimodalen HDPE-Typen. Univation lizenziert für die drei Anlagen das Verfahren Unipol PE sowie die Katalysatorsysteme Acclaim, Prodigy und Xcat. Zudem soll die von dem US-Unternehmen entwickelte Software Premier APC+ zur Prozesssteuerung genutzt werden. Sibur-Manager Sergej Komyshan erklärte in der Aussendung: "Das Projekt Amurskij GKhK ist ein bedeutender Schritt für die Entwicklung von Sibur zu einem globalen Petrochemiekonzern. Dieses strategische Vorhaben umfasst erhebliche Investitionen in den Aufbau neuer Polyolefin-Kapazitäten von internationaler Bedeutung und trägt damit dazu bei, das umfangreiche Exportpotenzial Russlands außerhalb des Rohstoffsektors nutzbar zu machen. Die Entscheidung für das Verfahren Unipol PE von Univation war die logische Wahl, da das Unternehmen über eine langjährige Erfahrung in der PE-Branche, ein breites technologisches Know-how und eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei Großprojekten verfügt und das Verfahren allen Leistungsanforderungen entspricht. Sibur strebt eine enge Zusammenarbeit mit dem Univation-Team an, um mit den drei neuen PE-Anlagen die wachsende Nachfrage unserer Kunden am asiatischen und russischen Markt zu bedienen." Sibur hatte im August dieses Jahres die Bauarbeiten zur Errichtung des Amurskij GKhK aufgenommen. Insgesamt soll der Komplex über Kapazitäten zur Produktion von jeweils 2,7 Mio. Tonnen Olefinen und Polyolefinen im Jahr verfügen. Technologisch werden die Anlagen mit dem von GazProm errichteten Erdgas-Verarbeitungskomplex Amurskij GPZ in Svobodnyj verknüpft, der künftig den Ausgangsstoff Ethan für die PE- und PP-Produktion liefert. Die Fertigstellung kündigt Sibur aktuell für 2024 oder 2025 an. Zum Investitionsvolumen liegen keine Angaben vor. Weitere Informationen: www.univation.com, www.sibur.ru Quelle: nov-ost.info |
Sibur, Russland
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