| 04.01.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Mitsubishi Chemical Corporation (MCC) plant den Bau eines neuen Werkes zur Produktion von Methylmethacrylat (MMA) im US-Bundesstaat Louisiana. Laut Pressemitteilung hat MCC für das Projekt bereits ein Greenfield-Grundstück in Geismar bei Baton Rouge erworben. Ausschlaggebend für die Ansiedlung an dem traditionellen Petrochemiestandort waren die gute Verfügbarkeit von Rohstoffen und qualifizierten Arbeitskräften sowie die vorhandene Logistikinfrastruktur. MCC kündigt nun zunächst die Fertigstellung der Machbarkeitsstudie für das Projekt an. Den bisherigen Planungen zufolge soll eine Anlage mit einer Jahreskapazität von 350.000 Tonnen MMA errichtet werden, in der die von MCC entwickelte "Alpha"-Technologie zur Anwendung kommt. Die endgültige Investitionsentscheidung ist bis Anfang 2022 vorgesehen, die Inbetriebnahme des Komplexes wäre dann 2025 möglich. Zu weiteren Einzelheiten des Projekts in Geismar machte MCC zunächst noch keine Angaben. In einer Aussendung der Wirtschaftsentwicklungsagentur von Louisiana (LED) werden jedoch die erforderlichen Investitionen für die Errichtung des MMA-Komplexes mit bis zu 1 Mrd. USD beziffert, gerechnet wird zudem bereits mit 125 festen neuen Arbeitsplätzen und über 650 weiteren Jobs. MCC hatte erst im November die Schließung ihres bestehenden MMA-Werks am Standort Beaumont im US-Bundesstaat Texas zum 28. Februar kommenden Jahres informiert (siehe auch plasticker-News vom 11.11.2020). Die in Tokio ansässige Mitsubishi Chemical Holding berichtet für das Geschäftsjahr 2019/20 einen operativen Gewinn von 144 Mrd. JPY (1,139 Mrd. Euro) und einen Nettogewinn von 87 Mrd. JPY (688 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 3.581 Mrd. JPY (28,332 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.m-chemical.co.jp |
Mitsubishi Chemical Corporation, Tokio, Japan
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