| 02.04.2003 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Herbold Meckesheim GmbH hat ihre Produktpalette um eine neue Baureihe langsam laufender Granulatoren erweitert, die in zwei Baugrößen – HGM 60/100 und HGM 60/145 – erhältlich ist.
Der HGM-Granulator ist eine einrotorige Zerkleinerungsmaschine, die die Vorteile einer Schneidmühle (Zerkleinern durch Schneiden mit Messern, geeignet für relativ kleine Sieblochungen) und die eines Shredders (unempfindlich gegen Fremdkörper, stumpfer Schnittwinkel, Arbeiten mit verminderter Drehzahl) vereint. Er dient zur Zerkleinerung schwieriger, besonders zäher oder fremdkörperhaltiger Materialien, bei denen herkömmliche Mühlen zu kurze Messerstandzeiten haben und normale Shredder nicht das gewünschte Endprodukt erzeugen können. Der Granulator kann sowohl im Naß- als auch im Trockenbetrieb eingesetzt werden. Als Einsatzbeispiele, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, sind vorzerkleinerte Altreifen, Flaschen aus dem Hausmüll, metallverstärkte Gummi- oder Kunststoffteile sowie Shredderabfall aus dem Automobilrecycling zu nennen. Aus konstruktiver Sicht ist der Granulator weit wuchtiger als normale Mühlen und Shredder ausgelegt. Der schwere, überdimensionierte Rotor ist mit versetzten Messern bestückt, der extrem dickwandige Mahlraum ist innen komplett mit auswechselbaren Verschleißplatten gepanzert. Das zentral geteilte, hydraulisch zu öffnende Gehäuse vereinfacht enorm den Zugang für Wartungs- und Reinigungsarbeiten. Als Rotormesser können in die Messeraufnahmen des Rotors wahlweise Vollmesser aus Werkzeugstahl oder Messerhalter mit Wechselschneideinsätzen eingesetzt werden. Je nach Verwendung der Maschine können die Vollmesser mehrfach nachgeschliffen werden oder sind nach einmaligem Wenden zu ersetzen. Die Statormesser befinden sich in einstellbaren Messerhaltern. Diese Halter werden außerhalb der Maschine mit Messern bestückt und mit einer Einstellehre justiert. |
Herbold Meckesheim GmbH, Meckesheim
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