| 22.07.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wipag hat am Standort in Gardelegen ein Technikum zur individuellen Kunststoffaufbereitung in Betrieb genommen. Mit dieser Investition baut der Recycling-Spezialist die technischen Kapazitäten zur Entwicklung und Testung von Produkten und Prozessen im Kundenauftrag weiter aus. „Dies schließt insbesondere die Zielsetzung ein, in unserem Technikum auch Recycling-Lösungen für Materialien zu entwickeln, die von unseren Kunden bis dato entsorgt werden mussten“, sagt Frank Kriebisch, Geschäftsführer der Wipag. Als Bindeglied zwischen Testlabor und Großproduktion ist das Technikum ein wesentlicher Bestandteil des Wipag Dienstleistungsangebots „Recling as a Service“ („RaaS“). Um kundenspezifische Anforderungen zu realisieren, werden dort neue Technologien entwickelt, getestet und angepasst. Mit energieeffizienten Aufschlussverfahren werden anschließend thermoplastische Kunststoffabfälle zu qualitativ hochwertigen Compounds recycelt, die sich für den Einsatz in einer breiten Anzahl von Anwendungen eignen, zum Beispiel in Fahrzeugen und Sportausrüstung. Im Closed-Loop-Verfahren bleibt der Kunde dabei über den gesamten Prozess hinweg Eigentümer seiner Produktionsabfälle. „Bei der Aufbereitung industrieller Abfälle gilt es Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen, um Rezyklate als Alternative für Neuware zu etablieren. Das Technikum befähigt uns, mithilfe von mechanischem Recycling neue Lösungsansätze zu realisieren und auf individuelle Kundenwünsche einzugehen“, sagt Thomas Marquardt, Geschäftsführer bei der Wipag. „Unsere Prozesse und Analysen ermöglichen es, CO2-Emissionen und Energieverbrauch bei der Produktion von Compounds zu reduzieren, zugleich aber Produkte mit hoher Reinheit und Neuwarenqualität anbieten zu können.“ Über Wipag Die Wipag ist ein Spezialist für die Herstellung von Compounds durch Kunststoffaufbereitung sowie die Umsetzung individueller Kreislaufwirtschaftskonzepte in der industriellen Abfallentsorgung. Mit innovativen Recycling-Technologien bereitet das mittelständische Unternehmen Kunststoffabfallströme auf, die als wertvolle Werkstoffe wieder in den Produkten bekannter Markenhersteller zum Einsatz kommen. Ebenfalls Teil des nachhaltigen Portfolios der Wipag ist das Hightech-Leichtbau-Compound „WIC“, welches aus sekundärer Carbonfaser gefertigt wird. Das im jahr 1991 gegründete Unternehmen ist mit über 80 Mitarbeitern an zwei Standorten in Deutschland präsent und seit 2018 Teil der weltweit tätigen und sich im Familienbesitz befindlichen Otto Krahn Gruppe. Weitere Informationen: www.wipag.de, www.ottokrahn.group |
Wipag Deutschland GmbH, Neuburg (Donau) + Gardelegen
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