| 15.10.2021, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Öl- und Petrochemiekonzern ExxonMobil plant den Bau seiner ersten größeren Kunststoffrecyclinganlage. Laut Pressemitteilung entsteht der Komplex am Konzernstandort Baytown im US-Bundesstaat Texas. Genutzt werden soll ein eigenes Recyclingverfahren, das von ExxonMobil in einer Testanlage bereits erfolgreich erprobt wurde. Die kommerzielle Anlage in Baytown wird über Kapazitäten für das Recycling von jährlich etwa 30.000 Tonnen Kunststoffabfall verfügen und soll Ende 2022 fertig gestellt werden. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen liegen keine Angaben vor. Karen McKee, Chefin von ExxonMobil Chemical, erklärte: "Die Verfügbarkeit zuverlässiger moderner Recyclingkapazitäten wird eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Kunststoffabfällen in der Umwelt spielen, und wir evaluieren einen umfassenden Einsatz an anderen Standorten auf der ganzen Welt." Der aktuellen Aussendung zufolge plant ExxonMobil in den nächsten fünf Jahren weltweit die Entwicklung mehrerer neuer Kunststoffrecyclinganlagen mit einer Gesamtkapazität von etwa 500.000 Jahrestonnen. Dabei kooperiert der US-Konzern bereits in Frankreich mit dem britischen Unternehmen Plastic Energy bei der Errichtung eines Recyclingkomplexes mit einer Jahreskapazität von bis zu 33.000 Tonnen am Raffineriestandort Notre Dame de Gravenchon bei Le Havre (siehe plasticker vom 06.04.2021). Für den Bau weiterer Recyclinganlagen prüft ExxonMobil darüber hinaus Standorte an der US-amerikanischen Golfküste, in Kanada, in den Niederlanden und in Singapur. Weitere Informationen: www.exxonmobil.com |
ExxonMobil, USA
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