| 18.10.2021, 15:34 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() v.l.: Frank Burkhardt und Cordula Wieland (Local Sales and Expert Sales KraussMaffei) und Michael R. Raum (Head of Production Simba Dickie Group) am BIG Standort in Burghaslach - (Bild: KraussMaffei). ![]() Investition am Standort von Smoby Toys in Frankreich: Hier werden vor allem Komponenten für die "Smoby"-Kinderspielhäuser und Gartenspielgeräte produziert - (Bild: Simba Dickie). Nachhaltige Produktion und zunehmender Rezyklatanteil Alle Maschinen sind mit der Maschinenfunktion APC plus ausgerüstet, da man den Einsatz von Rezyklaten konsequent betreibt und weiter ausbauen will. APC plus ermittelt die Schmelzeviskosität und passt im Schuss das Füllvolumen an. Das wiederum erlaubt den weiteren Angaben zufolge eine sichere Rezyklatzugabe ohne Füllschwankungen und somit ohne Ausschuss und Produktionsunterbrechung. „Das Ergebnis ist eine extrem hohe Gutteilausbeute von bis zu 100 Prozent. Damit sparen wir 2,5 Prozent an Material und einen fünfstelligen Betrag an Produktionskosten“, so Michael R. Raum, der die Produktion der Simba Dickie Group mit ihren acht Fertigungsstätten leitet und auch für den Einkauf neuer Anlagen zuständig ist. Mehr Transparenz und Produktionssicherheit Für ein aktuelles Forschungsprojekt, das die Simba Dickie Group mit dem Lehrstuhl für Kunststofftechnik an der Universität Erlangen betreibt, nutzt man Daten, die der DataXplorer von KraussMaffei sammelt. Dieser kann pro Sekunde 500 – 1.500 Signale der Maschine in Kurvenverläufen speichern und liefert so einen nahezu mikroskopischen Blick auf den gesamten Prozess. Fertigungsanomalien sollen sich dadurch besonders frühzeitig entdecken und ihre tieferen Ursachen umfassend analysieren lassen. Beim digitalen Tool „socialProduction“, das aktuell bei sieben KraussMaffei Maschinen im Einsatz ist, agiert die Maschine als Partner im eigenen Chatroom und sendet im Bedarfsfall Nachrichten, die von allen Beteiligten gesehen werden können. Im Falle unvorhersehbarer Maschinenunterbrechungen erfolgt beispielsweise ein aktiver Alarm auf das Handy des Bedieners. Das spart wertvolle Zeit bei der Reaktion und die Produktion kann schnell wieder aufgenommen werden. Auch beim Schichtwechsel sollen so keine Informationen mehr verloren gehen. In Echtzeit hat der Einrichter oder Produktionsleiter alle Maschinen im Blick in Hinsicht auf Verfügbarkeit und Produktivität, ohne ein zusätzliches Tracking System zu beschaffen. Langjährige Zusammenarbeit Am Standort in Burghaslach, der BIG-Spielwarenfabrik, entsteht das Rutscherauto „BIG-BobbyCar“, das bei deutschen Eltern einen Bekanntheitsgrad von fast 100 Prozent besitzt und seit 1972 auf dem Markt ist. Bereits mit Ernst A. Bettag, dem Schöpfer der Marke BIG, kam es für KraussMaffei zur Zusammenarbeit im Bereich Spritzgießen. Im Jahr 2003 wechselte BIG zur Simba Dickie Group, 2008 erwarb man den französischen Anbieter von Outdoor-Spielzeug Smoby. Auch hier sei in der Folge die Fertigung auf Maschinen von KraussMaffei umgestellt worden. Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com, www.simba-dickie-group.de |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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