| 09.11.2021, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das norwegische Unternehmen Elkem plant den Ausbau der Produktion von Silikon-Zwischenprodukten an seinem Standort im französischen Roussillon. Laut Pressemitteilung wurde das Vorhaben Ende Oktober vom Verwaltungsrat des Unternehmens genehmigt. Demnach sollen in Roussillon insgesamt rund 350 Mio. NOK (36 Mio. Euro) investiert werden. Wie Branchenmedien unter Verweis auf Elkem-Vize Frédéric Jacquin berichten, sollen vor allem die Kapazitäten für Silikon-Zwischenprodukte um 20.000 auf insgesamt 100.000 Jahrestonnen erweitert werden. Vorgesehen ist darüber hinaus die Modernisierung der Abwasserbehandlung, zudem soll durch die Beseitigung von Engpässen im Produktionsprozess die Produktivität und die Energieeffizienz des Standorts verbessert werden. Der aktuellen Aussendung zufolge reagiert Elkem mit dem Ausbau des Werks in Roussillon auf die weiter steigende Nachfrage in Europa, im Nahen Osten und in Afrika (EMEA-Region). Der Abschluss des Projekts ist im dritten Quartal 2023 geplant. Bereits im April dieses Jahres hatte Elkem über Pläne für den Ausbau der Silikon-Produktion am Unternehmensstandort im chinesischen Xinghuo informiert. Dort will das Unternehmen insgesamt bis zu 3,8 Mrd. NOK (387 Mio. Euro) in die Verdoppelung der entsprechenden Kapazitäten investieren. Die in Oslo ansässige Elkem gilt als einer der weltweit führenden Hersteller von Hochleistungsmaterialien auf der Basis von Silicium und Silikonen. Zudem produziert das Unternehmen u.a. elektrisch kalziniertes Anthrazit, Graphitelektroden und andere Materialien auf Kohlenstoffbasis. Die börsennotierte Elkem beschäftigt weltweit an 29 Standorten insgesamt mehr 6.800 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2020 setzte das Unternehmen 24,7 Mrd. NOK (2,516 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.elkem.com |
Elkem, Oslo, Norwegen
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