| 01.12.2021, 14:37 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die BluCon Biotech GmbH aus Köln hat kürzlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 931.111 Euro erhalten. Das Unternehmen entwickelt ein Verfahren zur industriellen Herstellung eines Biokunststoffes aus dem Reststoff Stroh, über Milchsäure als Fermentationsprodukt. Der Kunststoff soll zudem biologisch abbaubar sein. Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker: „Dieses Bundes-Förderprogramm soll die Ressourceneffizienz im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft steigern sowie zur Einhaltung der Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele beitragen. Auch angesichts der weltweiten Verschmutzung der Meere durch nichtabbaubares Mikroplastik ist die Produktion von biobasiertem und biologisch abbaubarem PLA ein wichtiger Fortschritt. Dass dazu Reststoffe aus Land- und Fortwirtschaft als Ausgangsstoffe genutzt werden sollen, ist ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. BluCon wird neben den Produkten auch die zugrundeliegende Technologie an den Markt bringen. Damit ist das Projekt ein gutes Beispiel dafür, dass die Industrie in Deutschland nicht nur Leitmarkt, sondern auch internationaler Leitanbieter von klimaschonenden Produkten und Verfahren wird.“ Am 28. Dezember 2020 hatte das BMWi eine Richtlinie zur Förderung der Nutzung des Baus von Demonstrationsanlagen für die industrielle Bioökonomie veröffentlicht. Das Unternehmen BluCon Biotech GmbH ist eines der Unternehmen, die bei der ersten Ausschreibungsrunde für eine Förderung ausgewählt wurden. Weitere Informationen: blucon-biotech.com, www.bmwi.de |
BluCon Biotech GmbH, Köln
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