| 14.02.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das südkoreanisch-britische Joint Venture Lotte Ineos Chemical plant den Bau eines neuen Werks zur Produktion von Vinylacetat-Monomer (VAM). Wie der an dem JV beteiligte britische Chemiekonzern Ineos mitteilte, soll das neue Werk am Standort Ulsan an der koreanischen Südostküste errichtet werden. Geplant sind Kapazitäten für 250.000 Tonnen VAM im Jahr, für die Produktion soll eine Technologie von Ineos genutzt werden. Das Front-End Engineering Design (FEED) der Anlagen erstellt Lotte Engineering & Construction, die wie der südkoreanische JV-Partner Lotte Chemical zu dem in Seoul ansässigen Mischkonzern Lotte gehört. Mit der Fertigstellung des Werks wird Ende 2025 gerechnet. Zur Höhe der erforderlichen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Lotte Ineos Chemical reagiert mit dem Kapazitätsausbau laut Pressemitteilung auf den weiteren Anstieg der Nachfrage nach VAM im östlichen Asien und weltweit. Bislang verfügt das JV in Ulsan bereits über zwei VAM-Anlagen für zusammen etwa 450.000 Tonnen im Jahr, sodass sich mit dem neuen Werk die Gesamtkapazitäten an dem Standort dann auf 700.000 Jahrestonnen VAM erhöhen. Neben VAM produziert das Unternehmen in Ulsan vor allem Essigsäure. Lotte Ineos Chemical entstand bereits 1989 als Gemeinschaftsunternehmen des südkoreanischen Industriekonglomerats Samsung mit dem britischen Ölkonzern BP. Nach dem Einstieg von Union Carbide 1995 firmierte das Unternehmen als Asian Acetyls, bevor 2016 Lotte Chemical alleiniger JV-Partner von BP wurde. Ineos ist seit der Übernahme der Petrochemie-Sparte von BP Anfang 2021 an dem Unternehmen beteiligt (siehe auch plasticker-News vom 20.01.2021). Weitere Informationen: www.ineos.com, www.lotteineos.com |
Lotte Ineos Chemical, Ulsan, Südkorea
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