| 20.03.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der taiwanesische Chemiekonzern Chimei Corp. erweitert seine Produktionskapazitäten in der Volksrepublik China. In einer Pressemitteilung informierte der Konzern dieser Tage über die Inbetriebnahme einer neuen Anlage für Polystyrol (PS) am Standort Zhangzhou in der südostchinesischen Provinz Fujian. Der von der chinesischen Konzerntochter Zhangzhou Chimei Chemical entwickelte Komplex verfügt über eine Jahreskapazität von 350.000 Tonnen und soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres die volle Auslastung erreichen. Errichtet wurde die neue Anlage innerhalb von 20 Monaten, zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Mit den neuen PS-Kapazitäten sollen der aktuellen Aussendung zufolge die Marktpräsenz von Chimei auf dem chinesischen Festland ausgebaut und der Kundenservice weiter verbessert werden. Der Konzern produziert in der VR China bereits PS am Standort Zhenjiang in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Insgesamt verfügt Chimei nun über Kapazitäten für die Produktion von jährlich bis zu 920.000 Tonnen PS. In Zhangzhou betreibt Chimei seit 2021 eine Anlage zur Produktion von Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymeren (ABS), deren Jahreskapazität von derzeit 450.000 Tonnen bis 2025 auf insgesamt 600.000 Tonnen aufgestockt wird. Darüber hinaus errichtet der Konzern an dem Standort eine Anlage für Polycarbonat (PC), die ebenfalls Anfang 2025 mit einer Kapazität von 180.000 Tonnen im Jahr in Betrieb genommen werden soll (siehe auch plasticker-News vom 01.09.2021). Die in Tainan im Südwesten Taiwans ansässige Chimei ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von ABS und PMMA und produziert darüber hinaus eine breite Palette an weiteren Polymeren, Synthesekautschuken und Spezialitäten. Im Geschäftsjahr 2022 setzte der Konzern 153,3 Mrd. TWD (4,723 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.chimeicorp.com |
Chimei Corp., Tainan, Taiwan
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