| 03.05.2023, 13:19 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Automobil-Zulieferer Borscheid + Wenig hat wieder eine Perspektive außerhalb der Insolvenz: Insolvenzverwalter Joachim Exner hat den Geschäftsbetrieb an einen strategischen Investor verkauft. Der Standort und die Arbeitsplätze bleiben damit erhalten. „Die Übernahme ist eine sehr gute Nachricht für das Unternehmen, die rund 300 Beschäftigten und die Region“, sagte Exner, der das Unternehmen seit dessen Insolvenzanmeldung im Juli 2022 in vollem Umfang fortgeführt hatte. Wie es in einer Presseaussendung weiter heißt, handelt es sich bei dem Investor um einen Unternehmensverbund, der auf die Übernahme und Weiterentwicklung von Unternehmen in Insolvenzsituationen spezialisiert ist. Der Investor verfügt bereits über Erfahrung in der Kunststoff- und Automobilzuliefer-Industrie und baut mit der strategischen Übernahme dieses Geschäftsfeld weiter aus. Borscheid + Wenig hatte Ende Juli 2022 Insolvenzantrag gestellt (siehe auch plasticker-News vom 26.07.2022). Dies war den weiteren Angaben zufolge infolge von Lieferkettenproblemen in der Automobilindustrie unumgänglich geworden. Exner hatte gemeinsam mit der Geschäftsführung den Geschäftsbetrieb stabilisiert und aktiv nach einem strategischen Partner gesucht. Parallel hierzu hatte er das Unternehmen durch gezielte Restrukturierungsmaßnahmen auf eine Investorenlösung vorbereitet. Borscheid + Wenig beliefert zahlreiche große deutsche Automobilhersteller mit modernen Kunststoff-Teilen. Das Unternehmen hat zuletzt einen Jahresumsatz von rund 33 Millionen Euro erwirtschaftet und gehört zu den großen Arbeitgebern in der Region Augsburg. Weitere Informationen: www.borscheid-wenig.com, www.ra-dr-beck.de |
Borscheid + Wenig GmbH, Diedorf
» insgesamt 7 News über "Borscheid + Wenig" im News-Archiv gefunden
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