| 29.09.2023, 08:57 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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GreenDot und Synextra haben eine strategische Partnerschaft in Italien und Europa angekündigt, um ihr Know-how für die Kunststoffrecyclingmärkte weiter auszubauen und zu kombinieren. Die Zusammenarbeit zwischen GreenDot und Synextra wird sich demzufolge auf die Aufbereitung von Rohstoffen für das chemische Recycling und hochwertige mechanisch recycelte Compounds konzentrieren. Im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit tritt der Anteilseigner von Synextra, vertreten durch Pioneer Point Partners („Pioneer“), der GreenDot-Gruppe bei. „Gemeinsam mit Synextra freut sich GreenDot darauf, den Kreislauf für schwer zu recycelnde Kunststoffverpackungen weiter zu schließen. Zusammen werden wir die Entwicklung unserer Aktivitäten im Bereich des Sortierens und der Verbesserung der Qualität des Kunststoffrecyclings in großem Maßstab beschleunigen“, kommentierte Laurent Auguste, CEO der GreenDot-Gruppe. „GreenDot entwickelt sich wie geplant weiter. Dazu gehören die Präsenz und der Aufbau von Recyclinganlagen in den wichtigsten europäischen Volkswirtschaften, basierend auf einer vertikalen Integration von der Rohstoffaufbereitung bis zum Recycling“, so Auguste weiter. „Synextra hat in den vergangenen Jahren Fachwissen in den Bereichen Sortierung von Kunststoffabfällen, mechanisches Recycling und Lieferung von Rohstoffen an Anlagen für das chemische Recycling entwickelt. Synextra beliefert derzeit einige der größten in Betrieb befindlichen Anlagen in Europa. Der Zugang und die Integration dieser Erfahrung und dieses Fachwissens von Synextra innerhalb der GreenDot-Gruppe ermöglicht es beiden Unternehmen, die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen“, so Fabio Mosca, Synextra CEO. Das gemeinsame Ziel von GreenDot und Synextra ist es, eine ganzheitliche Lösung für das Recycling eines möglichst breiten Spektrums von Kunststoffabfällen anzubieten, wobei der Schwerpunkt auf den Abfallströmen liegt, die sich nicht für ein mechanisches Recycling eignen. Heute werden diese Kunststoffabfälle meist verbrannt oder sogar deponiert. Die strategische Zusammenarbeit von GreenDot und Synextra soll eine breite Palette von Lösungen für das mechanische und chemische Recycling im industriellen Maßstab ermöglichen, um Kunststoffabfälle, die derzeit aus der Wertschöpfungskette verschwunden sind, wieder in den Recyclingkreislauf zurückzuführen. Die ökologischen Auswirkungen von Kunststoffverpackungsabfällen sollen dadurch verringert werden, da das Recycling verhindert, dass die im Kunststoff enthaltenen fossilen Kohlenstoffe in die Umwelt gelangen. Über GreenDot GreenDot ist ein Dienstleister für erweiterte Herstellerverantwortung, Anbieter von Sekundärrohstoffen für Kunststoffe und Hersteller von Kunststoffrezyklaten. Der Grüne Punkt mit seiner eingetragenen Marke war eines der Unternehmen, die das duale System in Deutschland eingeführt haben, und steht für intelligente Rücknahmesysteme und die Entwicklung und Vermarktung innovativer Rezyklate und Dienstleistungen. An den Standorten Eisfeld und Hörstel produziert das Unternehmen unter dem Markennamen „Systalen“ hochwertige Rezyklate für den internationalen Markt. Über Synextra Synextra S.p.A. hat sich zum Ziel gesetzt, das Recycling und die Wiederverwendung von Kunststoffabfällen zu ermöglichen und gleichzeitig die Entsorgung von nicht wiederverwendbaren Abfällen auf Deponien zu minimieren. Seit 2011 befindet sich das Unternehmen im Besitz einer Gruppe internationaler Investoren unter der Leitung von Pioneer, einer Investmentgesellschaft für nachhaltige Infrastruktur, die sich auf die Energiewende und den Umweltsektor in Westeuropa konzentriert. Seit der Übernahme hat das Unternehmen umfangreiche Investitionen in Technologie und Management getätigt, um seine Position auf dem Markt für die Rückgewinnung und das Recycling von Kunststoffabfällen zu festigen. Weitere Informationen: www.gruener-punkt.de, green-dot.com, www.synextra.com |
GreenDot + Synextra, Italien + Europa
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