| 30.10.2024, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Henkel setzt auf die Zukunft seines Klebstoffwerks in Bopfingen und investiert in den Jahren 2024 und 2025 rund 20 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Standorts. Dies unterstreicht die zentrale Rolle des Werkes im globalen Produktionsnetzwerk des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies. In Bopfingen produziert das Unternehmen der Hersteller von Klebstoffen, Dichtstoffen und Funktionsbeschichtungen insgesamt fünf verschiedene Klebstofftechnologien. Zu den volumenstärksten Produkten zählen insbesondere Heißschmelzklebstoffe – so genannte Hotmelts – die insbesondere in der Verpackungsindustrie zum Einsatz kommen sowie Polyurethanklebstoffe für die Holz- und Möbelindustrie. „Mit den Investitionen wollen wir zum einen gezielt die Infrastruktur verbessern und zum anderen auch unsere Produktionskapazitäten erweitern“, erläutert Sven Trzcielinski, Standortleiter von Henkel Bopfingen. „In den kommenden Monaten werden wir hier eine Vielzahl neuer Produkte herstellen, um den steigenden Anforderungen unserer Kundenindustrien gerecht zu werden.“ Ein starker Fokus liegt demnach dabei auch auf Produktformulierungen für Hotmelts und Polyurethanklebstoffe, die zunehmend auf nachhaltigen alternativen Rohstoffen basieren. „Unsere Produktion in Bopfingen ist bereits seit Mai dieses Jahres CO2-neutral – ein Jahr früher als geplant“, so Trzcielinski. Dies wird unter anderem durch energieeffiziente Projekte, optimierte Betriebsabläufe und die Eigenproduktion von regenerativer Energie erreicht. Darüber hinaus ist die Produktion für Polyurethanklebstoffe der Marke Purbond für den konstruktiven Holzbau nach dem International Sustainability Carbon Certification (ISCC) Plus-Standard zertifiziert, ein weltweit anerkanntes Nachhaltigkeitszertifizierungssystem für alternative Rohstoffe. Zudem bindet das Unternehmen seine Mitarbeiter:innen aktiv in Nachhaltigkeitsinitiativen ein. Die im Jahr 1893 vom Schreiner August Schieber eröffnete Klebstoffproduktion in Bopfingen wurde im Jahr 1995 von Henkel übernommen. Heute beschäftigt das Unternehmen am Standort rund 175 Mitarbeiter. Bopfingen ist europaweit tätig in der Produktion von Heißschmelzklebstoffen für unterschiedliche Verpackungsanwendungen und Lösungen für den nachhaltigen konstruktiven Holzbau, der moderne, klimagerechte Gebäude ermöglicht. Weitere Informationen: www.henkel.com |
Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf
» insgesamt 45 News über "Henkel" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hexpol: Schweden übernehmen italienischen Compoundeur Vipa
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Lanxess: Neue Flammschutzmittel-Plattform mit niedrigem Triphenylphosphat-Gehalt
Meist gelesen, 10 Tage
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Krones: Übernahme der Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
BASF: Recycling technischer Kunststoffe erfordert abgestimmten Mix verschiedener Verfahren
Lanxess: Neue Flammschutzmittel-Plattform mit niedrigem Triphenylphosphat-Gehalt
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|