| 30.01.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der französische Spezialchemiekonzern Arkema hat in Singapur eine neue Anlage zur Produktion von transparenten Polyamid11-Materialien der Marke "Rilsan Clear" in Betrieb genommen. Darüber informierte der Konzern Mitte Januar in einer Pressemitteilung. Die Kosten des Projekts am Konzernstandort auf der Insel Jurong im Südwesten von Singapur beliefen sich demnach auf rund 20 Mio. USD. Zu den genauen Kapazitäten wurden keine Angaben gemacht, allerdings haben sich der Aussendung zufolge die Gesamtkapazitäten von Arkema für die Produktion von "Rilsan Clear"-Materialien mit der neuen Anlage verdreifacht. Arkema-Manager Laurent Tellier erklärte: "Wir sind sehr stolz auf diese strategische Erweiterung im Bereich transparenter Polyamide, die unsere Position als weltweit führender Hersteller von Spezialpolyamiden weiter stärkt. Dies ist der nächste Schritt beim Ausbau unserer wichtigen Plattform in Singapur und trägt zu unserer Strategie bei, eine lokale und wettbewerbsfähige Versorgung in der Nähe unserer Kunden in der Region aufzubauen." Mit dem Kapazitätsausbau reagiert Arkema auf die weiter steigende Nachfrage nach transparenten Polyamiden, die u.a. bei der Herstellung von Brillen, AR/VR-Anwendungen, smarten Elektronikprodukten, industriellen Filtersystemen, Medizintechnik und Haushaltsgeräten genutzt werden. Die in Colombes bei Paris ansässige Arkema beschäftigt weltweit mehr als 21.100 Mitarbeiter. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2025 setzte der börsennotierte Konzern insgesamt 6,963 Mrd. EEUR um und erwirtschaftete dabei einen operativen Gewinn von 313 Mio. EUR sowie einen Nettogewinn in Höhe von 132 Mio. EUR. Weitere Informationen: www.arkema.com |
Arkema, Colombes, Frankreich
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