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04.03.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Hosokawa Alpine: Neuer Granulat-Einlauf für Extruder mit integrierter Metallabscheidung und Entstaubungskonzept

Der Granulat-Einlauf von Hosokawa Alpine ist auf die Komponenten von Alpine-Blasfolienanlagen abgestimmt und ermöglicht laut Anbieter einen sauberen Einlauf des Granulats in den Extruder - (Bilder: Hosokawa Alpine).
Der Granulat-Einlauf von Hosokawa Alpine ist auf die Komponenten von Alpine-Blasfolienanlagen abgestimmt und ermöglicht laut Anbieter einen sauberen Einlauf des Granulats in den Extruder - (Bilder: Hosokawa Alpine).
Hosokawa Alpine hat einen neu entwickelten Granulat-Einlauf für Extruder in Blasfolienanlagen vorgestellt. Die Komponente verbindet die Dosiereinheit mit der Einlauföffnung des Extruders und ist auf die Integration in bestehende Alpine-Anlagen ausgelegt. Ziel der Entwicklung ist eine prozesssichere Granulatzufuhr sowie die Vermeidung von Staubablagerungen und Verunreinigungen im Produktionsprozess.

Drei integrierte Schieber und Metallabscheider
Kernbestandteil des Systems ist eine Granulatsäule mit drei integrierten Schiebern sowie einem Metallabscheider. Der erste Schieber kann optional in Kombination mit einem Metallabscheider installiert werden. Er ist hinter der Dosiereinheit positioniert und dient dazu, den Metallabscheider zu entleeren. Nach dem Schließen des Schiebers wird verbleibendes Granulat dem Extruder zugeführt. Anschließend können die Magnetstäbe des Metallabscheiders zur Entfernung von Metallpartikeln entnommen werden.

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Der Metallabscheider besteht aus drei gekapselten Magnetstäben mit Neodym-Magneten. Ein zweiter Schieber fungiert als Granulat-Auslass, über den Restmaterial aus der Anlage abgelassen werden kann.

Der dritte Schieber befindet sich unmittelbar vor dem Extruder-Einlauf. Er ist manuell oder optional pneumatisch bedienbar und kann in die Prozessvisualisierungssoftware ExVis von Hosokawa Alpine eingebunden werden. Beim Leerfahren der Extruderschnecke wird dieser Schieber geschlossen, um die weitere Granulatzufuhr zu unterbinden. Dadurch kann die Schnecke zügig entleert werden, während der Materialverlust gering bleibt.

Der Granulat-Entstauber von Hosokawa Alpine entstaubt das Granulat bereits, bevor es in die Dosiereinheiten des Extruders einläuft und soll so die Folienqualität deutlich erhöhen.
Der Granulat-Entstauber von Hosokawa Alpine entstaubt das Granulat bereits, bevor es in die Dosiereinheiten des Extruders einläuft und soll so die Folienqualität deutlich erhöhen.
Reduzierung von Totbereichen und Staubablagerungen
Nach Angaben des Unternehmens ist der Granulat-Einlauf ohne zusätzliche Adapter ausgeführt. Dies soll einen gleichmäßigen Materialfluss ermöglichen und Totbereiche vermeiden, in denen sich Staub oder sogenanntes Engelshaar ablagern könnten. Verunreinigungen an der Folienblase sollen so reduziert werden.

Die Komponente ist auf die übrigen Baugruppen der Alpine-Blasfolienanlagen abgestimmt. Service und Ersatzteilversorgung erfolgen über den Hersteller.

Entwicklung einer zusätzlichen Entstaubungskomponente
Ergänzend arbeitet Hosokawa Alpine an einer separaten Lösung zur Granulat-Entstaubung. Hintergrund ist die Staubentwicklung bei Lagerung und Transport von Kunststoffgranulaten. Eine Entstaubung vor dem Eintritt in die Dosiereinheiten soll Ablagerungen im Extruder verringern und die optische Qualität der Folie verbessern.

Die neue Entstaubungseinheit entsteht in Zusammenarbeit mit dem unternehmensinternen Geschäftsbereich für Anlagen zur Pulververarbeitung. Die Entwicklung basiert auf dessen Expertise in der Partikel- und Pulvertechnik und ist laut Unternehmen auch für weitere Anwendungen in der Granulat-Entstaubung vorgesehen.

Weitere Informationen: www.hosokawa-alpine.de

Hosokawa Alpine Aktiengesellschaft, Augsburg

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