| 28.04.2026, 10:22 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Norma Group hat von einem führenden Automobilhersteller einen Großauftrag für Regenerierungsleitungen und weitere Kunststoff-Leitungssysteme erhalten. Die Komponenten sollen ab 2029 direkt an Kundenwerke in Europa und den USA geliefert werden. Der Vertrag läuft über sieben Jahre und hat ein mögliches Gesamtvolumen von bis zu 30 Millionen Euro. Die Leitungssysteme sind für eine zentrale Motorplattform vorgesehen, die in Oberklasse- und Premiumfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren sowie Hybridantrieben eingesetzt wird. Produziert werden die Systeme an Standorten der Norma Group in Mexiko und Serbien. Im Mittelpunkt des Auftrags stehen Regenerierungsleitungen, die Teil der Emissionskontrolle im Fahrzeug sind. Sie dienen dazu, Kraftstoffdämpfe aus dem Tank- und Verdunstungssystem kontrolliert weiterzuleiten. Solche Dämpfe können insbesondere beim Tanken sowie bei Temperatur- und Druckänderungen entstehen und flüchtige organische Verbindungen enthalten. Im Fahrzeug werden sie zunächst in einem Aktivkohlebehälter gespeichert. Die Regenerierungsleitungen führen die Dämpfe anschließend zum Motor, wo sie dem Verbrennungsprozess zugeführt werden. Dadurch wird verhindert, dass sie ungefiltert in die Umwelt gelangen. Die bis zu fünf Meter langen Leitungssysteme bestehen aus thermoplastischen Rohren sowie Steckverbindern der Typen „SR Safe Lock“ und „SR Single Lock“. Diese wurden nach Standards der SAE, der Society of Automotive Engineers, entwickelt. Nach Angaben des Unternehmens stärkt der Auftrag die Position der Norma Group im Bereich Fluidmanagement-Systeme für die Automobilindustrie. Durch die Belieferung von Werken in Europa und den USA sowie die Produktion in Mexiko und Serbien setzt das Unternehmen auf eine international ausgerichtete Fertigungs- und Lieferstruktur. Weitere Informationen: www.normagroup.com |
Norma Group SE, Maintal
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