| 01.06.2026, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die japanische Mitsubishi Chemical Corporation (MCG) zieht sich aus dem Geschäft mit dem Biokunststoff Polybutylensuccinat (PBS) im Rahmen des Joint Ventures PTT MCC Biochem zurück. Darüber informierte der Konzern Mitte des Monats in einer Pressemitteilung. Demnach hat das JV bereits im Dezember vergangenen Jahres die Produktion von PBS an seinem Standort in Thailand eingestellt. Derzeit werden die noch vorhandenen Lagerbestände veräußert, bevor Ende dieses Jahres das JV vollständig aufgelöst werden soll. Zur Begründung für den Rückzug verweist MCC auf die geringe Rentabilität des PBS-Geschäfts. Dabei entspreche die tatsächliche Marktsituation nicht den ursprünglichen Annahmen, so dass nicht ohne Weiteres mit einem nachhaltigen Wachstum in dem Segment gerechnet werden könne. Paritätischer Partner von MCC bei PTT MCC Biochem ist der thailändische Öl- und Gaskonzern PTT. Das JV hatte 2017 am Standort Map Ta Phut (Provinz Rayong) eine PBS-Anlage mit einer Jahreskapazität von rund 20.000 Tonnen in Betrieb genommen. Der biologisch abbaubare Kunststoff PBS wird vor allem für Verpackungen, Essbesteck und Medizinbedarf sowie für die Herstellung von Verbundwerkstoffen verwendet. Die Mitsubishi Chemical Group berichtet für das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2025/2026 einen Umsatzrückgang zum Vorjahr um 6,2 Prozent auf 3.704 Mrd. JPY (20,002 Mrd. Euro). Gleichzeitig schrumpften der operative Gewinn um deutliche 78,8 Prozent auf 30 Mrd. JPY (162 Mio. Euro) und der Nettogewinn um 25,8 Prozent auf 78 Mrd. JPY (421 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.mcgc.com, www.pttmcc.com, www.pttplc.com |
Mitsubishi Chemical Corporation, Tokio, Japan
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