| 21.04.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ausbildungsinitiative zeigt Wirkung Die Initiative des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV, www.gkv.de/ausbildung) zur Schaffung von Ausbildungsplätzen zahlt sich nach Verbandsangaben aus: Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik stieg 2007 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 25 Prozent. Die positive Entwicklung in der Kunststoff verarbeitenden Industrie schlägt sich auf die Zahlen der Ausbildungsbilanz 2007 nieder, und sie geben Anlass zur Freude. „Die Entwicklung ist sehr positiv und zeigt, dass wir mit unseren Anstrengungen sehr erfolgreich sind, mehr junge Leute für eine Ausbildung in der Kunststoffverarbeitenden Industrie zu gewinnen“, sagt Ralf Olsen, innerhalb des GKV verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung. Die Situation sei um so erfreulicher, als es in den vergangenen Jahren an qualifizierten Bewerbern mangelte und viele Ausbildungsplätze nicht besetzt wurden. Mit einer breit gefächerten Initiative arbeitet der GKV daran, den Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik unter Jugendlichen bekannter und attraktiver zu machen. Der Erfolg der Kampagne sei nicht von der Hand zu weisen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg von 2.215 in 2006 auf 2.781 in 2007. Der Frauenanteil liegt bei 13,5 Prozent. Bei aller Freude über die positive Bilanz verweist Ralf Olsen nachdrücklich auf die Differenz zwischen besetzten und unbesetzten Ausbildungsplätzen. „Der drohende Fachkräftemangel ist nicht gebannt. Wir können es uns nicht leisten, dass Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Mittelfristig wird die Entwicklung der gesamten Kunststoffbranche darunter leiden. Die Ausbildungsförderung bleibt daher ein zentrales Anliegen des Gesamtverbandes.“ |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt am Main
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