| 31.10.2003 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die noch strittige Frage der Rückstellungsverpflichtungen durch die EU-Richtlinie zur Entsorgung gebrauchter Elektro- und Elektronikgeräte (WEEE) hat das Europäische Parlament am 21. Oktober 2003 gelöst. Es hat einer entsprechenden Änderung der Richtlinie mit großer Mehrheit zugestimmt. Dieser Beschluss habe drohende Rückstellungsverpflichtungen in Milliardenhöhe für die Entsorgung nicht privat genutzter Altgeräte von den Unternehmen der europäischen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie genommen, kommentierte Otmar Frey, Leiter der Abteilung Umweltschutzpolitik beim Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI, www.zvei.org) e.V., dieses Ergebnis. Hiermit seien überflüssige Belastungen von den Herstellern in Europa abgewendet worden, ohne Abstriche am Umweltschutz zu machen. Eine abschließende Bestätigung durch den Rat könne noch im Oktober/November erwartet werden. Deutschland hat sich dort bereits dafür eingesetzt, diese unangemessene finanzielle Belastung der Elektroindustrie zu vermeiden. Damit sollte dieses Problem noch vor dem Jahresschluss abschließend geklärt sein. |
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., Frankfurt am Main
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