| 20.08.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Ob Tragetaschen, Verpackungsmaterialien oder Eimer: Polyethylen hoher Dichte (HDPE) haben wir jeden Tag in der Hand. Weniger sichtbar, aber nicht minder wichtig sind Wasserrohre, Gasleitungen, Öltanks und Kabel-Ummantelungen, die aus HDPE hergestellt werden. Eine neue Studie von Ceresana Research nimmt diesen bedeutenden Kunststoff-Markt unter die Lupe. Wachstumsmarkt HDPE Die globale Nachfrage nach HDPE wird vor allem durch wachstumsstarke Branchen, wie z.B. die Verpackungsindustrie und die Bauwirtschaft, beeinflusst. Obwohl Nordamerika und Westeuropa im Jahr 2007 einen Anteil von ca. 44% am weltweiten Verbrauch hatten, bestimmt Asien-Pazifik das globale Wachstum und sorgt zum Großteil für den zukünftigen Anstieg des HDPE- Umsatzes. Auch Osteuropa profitierte von hohen Wachstumsraten und erreicht gegenwärtig ein Marktvolumen von 2,5 Mio. Tonnen. Asien-Pazifik baut Marktanteile aus Der Anteil der Region Asien-Pazifik am weltweiten Verbrauch von HDPE stieg von 31% im Jahr 2000 auf über 35% im Jahr 2007 an. Die dortigen Verarbeiter von HDPE profitieren von den schnell wachsenden asiatischen Absatzmärkten und von zunehmenden Exportmöglichkeiten in die Länder Nordamerikas und Westeuropas. Die HDPE-verarbeitende Industrie der bislang etablierten Regionen wandert vermehrt in die wachstumsstarken und kostengünstigeren Länder Asiens ab. Mittlerer Osten strebt an die Spitze In den ölreichen Ländern des Mittleren Ostens nimmt nicht nur die Kunststoff-Nachfrage stetig zu, sondern auch die Produktion. Seit 2000 wuchs dort die HDPE-Herstellung um durchschnittlich 20% pro Jahr, wobei ein Großteil auf Saudi-Arabien entfiel. Ein Ende dieser rasanten Entwicklung ist nicht abzusehen: Im Mittleren Osten sind bis zum Jahr 2013 Projekte mit einer Gesamtkapazität von 6,7 Mio. Tonnen geplant, wodurch diese Region voraussichtlich zum weltweit bedeutendsten Lieferanten von HDPE aufsteigen wird. Was wird aus Westeuropa und Nordamerika? In Westeuropa und Nordamerika kommt es nur zu geringfügigen Kapazitätserweiterungen, wobei neue Anlagen meist ältere Produktionsstätten ersetzen und modernisieren. Die Verarbeiter von HDPE werden in Zukunft in innovative Produkte und effiziente Verfahrenstechnologien investieren müssen, um der wachsenden Konkurrenz begegnen zu können. Verschiedene HDPE-Anwendungsgebiete legen stark zu Milchflaschen und andere im Blasformverfahren erzeugte Hohlkörper sind die wichtigsten Anwendungsgebiete für HDPE. Vor allem China, wo 2005 Getränkeflaschen aus HDPE eingeführt wurden, ist wegen seines steigenden Lebensstandards ein wachsender Absatzmarkt für starre HDPE-Verpackungen. In Indien und zahlreichen anderen Schwellenländern wird die Infrastruktur ausgebaut – nicht zuletzt mit Rohren und Kabelleitungen aus HDPE. Das umweltfreundliche Material profitiert auch von Diskussionen über mögliche Gesundheits- und Umweltschäden durch PVC: Dichtungsbahnen aus extrudiertem HDPE haben über das letzte Jahrzehnt hinweg stetig an Marktanteilen gewonnen; heute werden Abdichtungsfolien zu 85% aus HDPE hergestellt. Die „Marktstudie Polyethylen - HDPE“ präsentiert auf 900 Seiten alle wesentlichen Daten zu diesem rasch wachsenden Markt. Sie bietet 100 Firmen-Profile von gegenwärtigen und zukünftigen Herstellern in aller Welt. Für 65 Staaten stellt sie die Entwicklung detailliert mit eigenen Länder-Profilen dar. Außerdem informiert dieses nützliche Nachschlagewerk zu den technischen Eigenschaften und Anwendungsgebieten von HDPE und gibt einen Überblick zu relevanten Gesetzen und Umweltvorschriften. Der Marktreport ist ab sofort auf Englisch oder Deutsch exklusiv bei Ceresana Research erhältlich unter www.ceresana.com. |
Ceresana Research, Konstanz
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