| 11.05.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die schlechten konjunkturellen Rahmenbedingungen haben die Geschäftsentwicklung des Umweltdienstleisters und Rohstoffhändlers Interseroh (www.interseroh.com) in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres belastet. Interseroh verbuchte im ersten Quartal 2009 einen Verlust von 9,81 Mio. Euro (EBT). Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die niedrigen Absatzmengen in den Stahlschrottmärkten im ersten Quartal 2009. Dagegen hat sich die Situation in den Märkten für Nichteisenmetalle, insbesondere Kupfer, seit Jahresanfang entspannt. Das operative Geschäft des Segments Dienstleistung sowie der Bereich Rohstoffhandel entwickelten sich in den ersten drei Monaten leicht besser als erwartet. Der konsolidierte Konzernumsatz der Gruppe belief sich im ersten Quartal 2009 auf 258,7 Mio. Euro (Vorjahresvergleichszeitraum: 527,0 Mio. Euro). Der Umsatz im Segment Stahl- und Metallrecycling betrug 158,7 Mio. Euro (Vj.: 405,1 Mio. Euro). Der Bereich Dienstleistung erwirtschaftete 70,47 Mio. Euro (Vj.: 69,4 Mio. Euro), das Segment Rohstoffhandel 33,57 Mio. Euro (Vj.: 61,0 Mio. Euro). Zwischen den Segmenten war ein Betrag von 4,1 Mio. Euro zu konsolidieren (Vj.: 8,5 Mio. Euro). Das EBT belief sich auf -9,81 Mio. Euro (Vj.: 17,3 Mio. Euro), das EBIT auf -7,0 Mio. Euro (Vj.: 19,5 Mio. Euro). Die Nachfrage nach Kunststoff in den ersten drei Monaten war anhaltend schwach. Die Preise für bunte Folien verharrten auf dem niedrigen Niveau von Dezember 2008. Bei hochwertigen Folien konnte eine Preiserholung gegenüber dem Tiefststand von Dezember 2008 konstatiert werden. Die Nachfrage asiatischer Abnehmer nach hochwertigen Kunststoffen stieg an. Entsprechend zogen die Preise wieder an. |
Interseroh SE, Köln
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