| 07.07.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Wasser gehört zu den wertvollsten Ressourcen unseres Planeten. Deshalb werden kommunale und industrielle Abwässer aufwändig gereinigt. In modernen Kläranlagen geschieht das biologisch und mit einer speziellen Membrantechnologie. Doch die Membranen, viele dünne Kunststoffbahnen, die Bakterien und Viren sowie andere gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe aus dem Abwasser herausfiltern, verschmutzen und müssen chemisch gereinigt werden. Das belastet die Umwelt. An der Kläranlage Eversburg in Osnabrück will die Fachhochschule (FH) Osnabrück (www.fh-osnabrueck.de) gemeinsam mit der Firma Microdyn-Nadir (Wiesbaden) nun in der Praxis erproben und optimieren, was sie in der Theorie bereits entwickelt hat: Durch den Einsatz von Kunststoffgranulaten sollen die Membrane ohne umweltgefährdende Chemikalien gereinigt werden, ohne dass die teuren Membrane zu schnell verschleißen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU, www.dbu.de) fördert das Projekt mit rund 440.000 Euro. Durch den Einsatz der so genannten Wirbelschichttechnologie solle der Einsatz umweltgefährdender Chemikalien überflüssig gemacht werden. Dabei werde das Fouling durch Kunststoffgranulate, die immer wieder an der Membranoberfläche entlangströmen, ständig beseitigt. Die FH Osnabrück habe im Rahmen ihrer Forschungsarbeit die prinzipielle Machbarkeit dieser neuen Technologie nachgewiesen. Wobei es auch hier zurzeit noch einen Haken gebe: Je stärker man mit den Kunststoffgranulaten reinige, umso schneller verschlissen die empfindlichen und auch teuren Membrane. |
Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
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