| 27.08.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das ifeu-Institut in Heidelberg (www.ifeu.de) legte jetzt die Ergebnisse einer neuen Ökobilanz zu Restmüllbeuteln vor. Darin werden Beutel aus Polyethylen, Polyethylen-Rezyklat und solche aus sogenannten Bioplastics bei allen relevanten Umweltindikatoren miteinander verglichen. Auftraggeber sind Unternehmen, die Müllbeutel aus verschiedenen Materialien, unter anderem auch aus Bioplastics, herstellen und vertreiben. Die Studie sollte vor allem Aufschluss darüber geben, ob die zwischenzeitlich in Frankreich geplanten gesetzlichen Diskriminierungen herkömmlicher Kunststoffe beim Einsatz in Müllbeuteln, zum Beispiel durch Strafsteuern, ökologisch zu rechtfertigen sind. Recyceltes Polyethylen hat Nase vorn Das Ergebnis der Studie ist aus Sicht der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (www.kunststoffverpackungen.de) eindeutig. Bei allen Umweltindikatoren schneiden Müllbeutel aus recyceltem Polyethylen demnach am besten ab, gefolgt von solchen aus Polyethylen-Neuware. Sogar in den emissionsbezogenen Kategorien, wie dem CO2-Ausstoß, seien die Polyethylen-Materialien überlegen. Damit hätten sich die ursprünglich vermuteten ökologischen Vorteile von Bioplastics-Materialien bei Restmüllbeuteln nicht bestätigt. Aus Sicht des IK zeigen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse weiter, dass Diskriminierungen herkömmlicher Kunststoffe im Rahmen von gesetzgeberischen Maßnahmen in keiner Weise gerechtfertigt seien. Unabhängig von den Ergebnissen dieser speziellen Ökobilanz sieht die IK für Bioplastics als relativ neue Werkstoffe gute Zukunftspotentiale, insbesondere für spezielle Einsatzgebiete. Dateianhang zur Meldung: |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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