| 09.09.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Trotz der Krise, die den Automobilmarkt sehr hart getroffen hat, werden insgesamt rund 700 Aussteller - darunter über 60 Automobilhersteller aus aller Welt - vom 17. bis 27. September 2009 auf der IAA 2009 (www.iaa.de) auf rund 170.000 Quadratmetern den Blick in die automobile Zukunft eröffnen. Die Messe in Frankfurt am Main ist nicht nur die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse, sie ist auch eine kleine Leistungsschau der Kunststoffe. Polymere setzen Siegeszug fort Zwar ist jedermann längst vertraut mit Stoßfängern, Kotflügeln oder Armaturenbrettern aus Kunststoff. Doch die Polymere haben ihren Siegeszug längst auch unter der Motorhaube fortgesetzt, in Anwendungen wie Motorabdeckungen, Antriebsriemen, Batteriegehäusen oder Ansaugstutzen. Ein wichtiger Pluspunkt dabei: Kunststoffe sind leicht: Im Vergleich zu anderen Werkstoffen wie Glas, Metall und Keramik sparen sie bis zu 85% Gewicht und sorgen damit für hohe Energieeinsparung. Ein um 100 kg leichterer Pkw braucht bis zu 0,6 Liter weniger Sprit auf 100 km. Entsprechend weniger CO2 wird ausgestoßen. Der Einsatzvielfalt von Kunststoffen sind heute kaum Grenzen gesetzt. So lassen sich oft Einzelteile wie Ventildeckel, Luftfilter und Saugrohr mit Kunststoff in ein einziges Bauteil integrieren. Kunststoffe bieten den Designern gestalterische Freiheit, rosten nicht, sind leicht, leicht zu montieren und sorgen für Komfort und Sicherheit. Moderne Autos sind deshalb ohne Kunststoff praktisch undenkbar. "Erleben, was bewegt" lautet das offizielle Motto dieser IAA, die am 17. September von Bundeskanzlerin Merkel eröffnet wird. Immer häufiger sind es die innovativen Kunststoffe, die für diese Bewegung sorgen. IAA 2009, 17. bis 27. September 2009, Frankfurt am Main |
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