| 12.10.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Bayer-Teilkonzern MaterialScience (BMS, www.bayermaterialscience.de) kehrt am 1. November dieses Jahres an seinen deutschen Standorten zur normalen tariflichen Arbeitszeit von 37,5 Wochenstunden zurück. Das Unternehmen hatte seit Anfang Februar mit einer Arbeitszeitreduzierung und entsprechender Entgeltabsenkung um 6,7 Prozent den Auswirkungen der Wirtschaftskrise entgegengesteuert. Dabei wurde eine tarifliche Öffnungsklausel angewandt und somit Kurzarbeit vermieden. Mit der regulären Arbeitszeit werden die Tarifentgelte von rund 4.100 Beschäftigten wieder auf das reguläre Niveau angehoben. „Grundlage für die Aufhebung der Sondermaßnahme ist eine derzeit verbesserte Auftragslage. Allerdings bleibt die künftige Geschäftsentwicklung unserer Abnehmerbranchen weiterhin unsicher“, so Dr. Tony Van Osselaer, Arbeitsdirektor von Bayer MaterialScience. „Kurzarbeit hätte hauptsächlich die Mitarbeiter in der Produktion getroffen. Das konnte mit der Solidarität aller Beschäftigten verhindert werden“, sagt der Bayer-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Thomas de Win. Auch für die Leitenden Mitarbeiter und Angestellten von Bayer MaterialScience hatte es Einschnitte gegeben – unter anderem gab es in diesem Jahr keine Einkommenserhöhungen. Bayer MaterialScience beschäftigt weltweit rund 15.000 Mitarbeiter, davon ca. 5.200 in der BMS AG in Deutschland. Auch an den internationalen Standorten wurden vergleichbare Maßnahmen ergriffen, die je nach wirtschaftlicher Entwicklung entsprechend angepasst werden. Zum aktuellen Geschäftsverlauf wird der Vorstand der Bayer AG am 27. Oktober im Rahmen des Zwischenberichts zum dritten Quartal Stellung nehmen. |
Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
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