| 21.12.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die insolvente polnische Tochtergesellschaft des gleichnamigen schwedischen Automobilzulieferers Plastal findet keinen Interessenten. Wie das einheimische Fachportal für die Industrie berichtet, habe sich niemand an den beiden Auktionen beteiligt, die Anfang November und Mitte Dezember stattgefunden hätten. Plastal stellt Kunststoffteile für die Ausstattung von Automobilen her. „Der Misserfolg der Aktionen bedeutet für uns, dass wir uns so fühlen, als wenn wir in der Luft hängen würden“, sagte der Chef der Gewerkschaft „Solidarität“ bei Plastal, Waldemar Piela. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bangten nun um ihre Zukunft. Das Unternehmen beschäftigt rund 750 Angestellte. „Wir befürchten, dass sich angesichts der unsicheren Situation die Kunden von den Verträgen zurück ziehen könnten“, fügte Piela hinzu. Den Angaben zufolge wird das zuständige Syndikat erneut versuchen, das Unternehmen zu veräußern. Der Vermögenswert werde auf 130 Millionen Zloty (31 Millionen Euro) geschätzt, schreibt die regionale Tageszeitung „Dziennik Zachodni“. Plastal hat seinen Hauptsitz in der schlesischen Stadt Gliwice (Gleiwitz) und agiert seit zehn Jahren in der Kattowitzer Sonderwirtschaftszone, die den Investoren, die dort ansässig sind, bestimmte Privilegien garantiert, wie den Zugang zu einer besonderen Infrastruktur. Der Hauptkunde ist Fiat. |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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