| 17.09.2019, 12:58 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Reto Zürcher (l.), CEO von HB-Therm, Dr. Stefan Engleder, CEO von Engel, freuen sich über ihre erfolgreiche Zusammenarbeit - (Bild: Engel). Die Werkzeugtemperierung hat maßgeblich Einfluss auf die Effizienz und Qualität des Spritzgießprozesses. In der Entwicklung widmet Engel diesem Thema deshalb bereits seit sehr vielen Jahren ein besonderes Augenmerk. Die ersten Schritte auf dem Weg zu einer höheren Temperierkonstanz und Prozesssicherheit in der Temperierung setzte Engel mit den elektronischen Temperierwasserverteilern flomo und e-flomo. Hinzu kam die Software iQ flow control und mit e-temp schließlich eine eigene Temperiergerätebaureihe. Produziert werden die e-temp Geräte von HB-Therm in St. Gallen in der Schweiz, einem weltweit tätigen Hersteller von Temperiergeräten. „HB-Therm überzeugt mit hervorragender Qualität und passt damit sehr gut zu Engel. Gleichzeitig war HB-Therm bereit, gemeinsam mit uns OPC UA für die Anbindung von Temperiergeräten einzusetzen“, betont Dr. Stefan Engleder, CEO der Engel Gruppe. „Das Ergebnis ist ein herausragender Kundennutzen. e-temp ist das einzige Temperiergerät im Markt, dessen Pumpendrehzahl sich auf Basis von aktuellen Messdaten aus der Spritzgießmaschine automatisch bedarfsabhängig regeln lässt.“ Engel bietet demzufolge die integrierte Temperierlösung aus einer Hand an und ist für seine Kunden sowohl im Vertrieb als auch Service der zentrale Ansprechpartner. Stromverbrauch und CO2-Emissionen senken Die Regelbasis sind die vom Temperierwasserverteiler e-flomo ermittelten Messwerte. Über die von Engel entwickelte Software iQ flow control verschmelzen e-flomo und e-temp in der CC300 Steuerung der Engel Spritzgießmaschine zu einer Einheit. Auf diese Weise ist iQ flow control in der Lage, auf Basis der Temperaturdifferenzen die Durchflussmengen in den einzelnen Verteilerkreisen dynamisch zu regeln und die Pumpendrehzahl von e-temp automatisch bedarfsgerecht anzupassen. Damit vereint die vernetzte Temperierlösung von Engel hohe Temperierkonstanz mit hoher Produktivität und Energieeffizienz. Ein Beispiel aus der Medizintechnik soll die möglichen hohen Energieeinsparungen deutlich machen. Wie Engel weiter erläutert, konnte der Verarbeiter mit Hilfe der integrierten Engel Lösung den für die Werkzeugtemperierung einer fast rund um die Uhr laufenden Fertigungszelle benötigen Energiebedarf von 4,25 auf 1,31 kWh reduzieren. Die Fertigungszelle arbeitet mit vier e-temp Temperiergeräten mit Vorlauftemperaturen von jeweils 30°C. Im Jahr soll das Unternehmen jetzt rund 25.000 kWh Strom und damit mehr als zwölf Tonnen CO2 einsparen. OPC UA als Kommunikationsstandard weiter etablieren Engel und HB-Therm kündigen an, auf dem Gebiet der Werkzeugtemperierung auch weiterhin zusammenzuarbeiten. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der e-temp Temperiergeräte geht es unter anderem um eine noch höhere Energieeffizienz sowie die weitere Digitalisierung und Vernetzung des Temperierprozesses. Ein Thema dabei ist die Kommunikation der Systeme untereinander. Gemeinsam haben beide Unternehmen die auf OPC UA basierende Euromap 82.1 Empfehlung, die Anfang dieses Jahrs freigegeben wurde, vorangetrieben. Sie wollen sich weiter dafür einsetzen, OPC UA als Kommunikationsstandard in der Kunststoffindustrie zu etablieren. Weitere Informationen: www.engelglobal.com, www.hb-therm.ch |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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