| 18.11.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der norwegische Verpackungs- und Dämmstoffhersteller Bewi hat die Übernahme des heimischen Konkurrenten Jackon abgeschlossen. Darüber informierte Bewi Ende Oktober in einer Pressemitteilung, nachdem eine Reihe von Auflagen für die abschließende Genehmigung der bereits vor einem Jahr vereinbarten Transaktion erfüllt wurde. So musste Bewi jeweils zwei kleinere Jackon-Standorte in Norwegen und Finnland sowie mehrere Grundstücke in Schweden und Norwegen mit einem Gesamtwert von 2 Mrd. NOK (185 Mio. Euro) veräußern. Mit der Jackon-Gruppe hat Bewi nunmehr rund 20 Produktionsstätten in Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Deutschland und Belgien übernommen. Dazu gehört die deutsche Jackon Insulation, die in Mechau (Sachsen-Anhalt) und Steinhagen (Nordrhein-Westfalen) sowie im belgischen Olen produziert. Der Kaufpreis hatte bei insgesamt 3,35 Mrd. NOK (309 Mio. Euro) gelegen. Die in Frederikstad ansässige Jackon produziert eine breite Palette an Dämm- und Baustoffen, Verpackungsmaterialien und Industriekomponenten aus expandiertem und extrudiertem Polystyrol (EPS bzw. XPS). Im Geschäftsjahr 2020 setzte die Unternehmensgruppe mit insgesamt rund 850 Beschäftigten 3,15 Mrd. NOK (291 Mio. Euro) um und verbuchte ein EBITDA von 362 Mio. NOK (33 Mio. Euro). Bewi-CEO Christian Bekken erklärte in der jüngsten Aussendung: "Wir haben uns schon lange auf diesen Tag gefreut und können es kaum erwarten, mit der Integration unserer beiden Unternehmen zu beginnen. Endlich können wir alle Jackon-Mitarbeiter in unserer Organisation willkommen heißen. Wir sehen in der Zusammenführung unserer beiden Unternehmen ein großes Potenzial, das starke Synergien in unserer gesamten Wertschöpfungskette schafft." Im dritten Quartal hatte Bewi zudem auch über den Abschluss der Übernahme des litauischen Branchenunternehmens Baltijos Polistirenas (BalPol) informiert. BalPol produziert mit rund 150 Mitarbeitern in Garliava bei Kaunas und in Utena vor allem Dämmmaterialien und Verpackungsmittel aus EPS sowie PIR-Sandwichplatten. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei 31 Mio. Euro. Bewi hat für 100 Prozent der BalPol-Anteile etwa 28,8 Mio. Euro gezahlt. Die an der Börse Oslo notierte Bewi mit Sitz in Trondheim gehört zu den führenden europäischen Anbietern von Verpackungen, Komponenten und Dämmlösungen aus EPS, XPS, EPP und EPE. Die Wertschöpfungskette des Unternehmens reicht dabei von der Rohstoffproduktion über die Herstellung von Endprodukten bis zum Recycling. Weitere Informationen: www.bewi.com, www.jackon.com, www.balpol.lt |
Bewi, Trondheim, Norwegen
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