| 09.02.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der spanische Öl- und Petrochemiekonzern Repsol plant die Erweiterung der Kapazitäten für nachhaltige Kunststoffmaterialien seiner Marke "Reciclex". Wie der Konzern dieser Tage in einer Pressemitteilung bekannt gab, soll dazu eine neue Produktionsanlage am Standort Puertollano im Süden der Region Kastillien - La Mancha errichtet werden. Vorgesehen sind Kapazitäten für insgesamt bis zu 25.000 Tonnen Reciclex-Kunststoffe im Jahr. Das Sortiment soll vor allem Materialien auf der Basis von Polyethylen (HDPE und LDPE) mit einem Reziklat-Anteil von 10-80 Prozent umfassen, die zur Herstellung von flexiblen und festen Verpackungsmittel im Non-Food-Bereich verwendet werden. Repsol rechnet der Aussendung zufolge mit einem Investitionsaufwand von etwa 26 Mio. Euro. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist Ende 2024 geplant. Bislang verfügt Repsol in Puertollano bereits über Kapazitäten für die Produktion von 16.000 Tonnen Reciclex-Kunststoffe im Jahr. Zudem soll in diesem Jahr auch eine Anlage für die Rückgewinnung von Polyurethan (PUR) in Betrieb gehen. Der aktuellen Aussendung zufolge sieht Repsol den Komplex in Puertollano künftig als Referenzstandort im Kunststoffrecycling für die gesamte Iberische Halbinsel. Zuletzt hatte der Konzern sein Engagement in diesem Bereich auch mit dem Erwerb von 27 Prozent der Anteile des Entsorgungs- und Recyclingunternehmens Acteco verstärkt (siehe auch plasticker-News vom 26.10.2022). Beide Unternehmen planen bereits seit Längerem den Bau neuer Anlagen für das Recycling von Polyolefinen am Acteco-Standort in Ibi bei Alicante. Darüber hinaus ist Repsol an der kanadischen Enerkem beteiligt, die Technologien für die Gewinnung von Biokraftstoffen und anderen Chemieprodukten aus Abfällen entwickelt. Die Petrochemiesparte von Repsol produziert an mehreren Standorten in Spanien, Portugal, China und Mexiko vor allem Benzol, Butadien, Styrol, Ethylen, Polyethylen, EVA/EBA, Propylen, Polypropylen, Propylenglycol, Propylenoxid, Polyole und synthetische Kautschuke. Weitere Informationen: www.repsol.com |
Repsol S.A., Madrid, Spanien
» insgesamt 23 News über "Repsol" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
SKZ: Neue Leitung für die Forschungsgruppe Bauteileigenschaften
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Meist gelesen, 10 Tage
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
Plastics Europe Deutschland: VerpackDG bringt neue Nachweispflichten für Unternehmen
Lanxess: Preiserhöhung für Adipinsäure
Epoch Biodesign: Übernahme eines PA6.6-Werkes in Spanien
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|